Gezielte Ablenkung?!

Kennst du das? Da hast du einen guten Vorsatz, einen Plan oder ein Vorhaben. Dann vergeht die Zeit. Und du hast nichts gemacht. Es war ganz oben auf deiner Prioritätenliste.

Mir passiert das auch

Wie oft bin ich früher nach Hause gekommen nach der Arbeit und habe nichts anderes gemacht als den Rest des Tages fern zu sehen. Damals habe ich dann angefangen mich zu fragen, was ich den Abend zuvor eígentlich genau geschaut habe und konnte mich meist nur schwammig erinnern. Und dann fragte ich mich auch, warum ich die Zeit nicht für schönere, sinnvollere Dinge verwendet hatte. In dem Moment kam mir die Bestimmung zur Hilfe und der Fernseher hat ging kaputt. Er flog auf den Müll. Aber leider bin ich damit nicht frei von Ablenkungen.

Der Grund

Und warum passiert uns das? Mal angenommen du hast dir drei Prios für den Tag gesetzt und willst sie erledigt bekommen. Dann am Ende stellst du fest, dass du sie doch nicht erreicht hast. Meist ist hier Ablenkung im Spiel. Was bedeutet das? Wir fangen gut an und lassen uns aber immer wieder oder vollständig von dem abbringen, was wir eigentlich tun wollten. Mist, wieder habe ich … (fülle die drei Punkte für dich aus) nicht geschafft.

Dabei hast du doch so gute Ideen und siehst dich schon förmlich im Ziel. Doch da sind meist so viele Dinge und Situationen, die für nichts anderes gemacht sind, als unsere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Die kleinen harmlosen Dinge gehören dazu, wie der Gang aufs Klo aus Verlegenheit. Oder die großen Ablenker. Vor allem Fernsehen und Handy. Da schalten wir schnell „nebenbei“ die Flimmerkiste an oder schauen im Netz „was es so Neues gibt“. Wir verbringen hier und dort ein paar Minuten in sozialen Netzwerken, sind danach auch nicht schlauer.

Näher kommen

Aber du bist hier für Lösungen genau an der richtigen Stelle:

1) Analysiere was dich ablenkt: Fernseher, Handy, Internet, tratschen, Hausarbeit, … Eigentlich kann hier fast alles auftauchen, was nicht wirklich deine Ziele sind.

2) Fang an, dir zu notieren wie viel Zeit du mit welcher Ablenkung aus 1) verbringst. Sei bei 1) und 2) ehrlich mit dir selbst. Verurteile dich nicht. Nimm es einfach zur Kenntnis.

Gezielte Ablenkung

3) Nun dreh den Spieß um. Überleg gezielt wann und wie du dich ablenken willst. Such dir eine Komödie oder gehe mit Freunden ins Kino, um dein Hirn zwar abzulenken, aber dennoch gezielt andere Impulse zu setzen. Nicht immer der gleiche „Schrott“. Wichtig: Setz dir dafür Zeitlimits.

3 a) An dieser Stelle kann ich besonders lange Spaziergänge und kreatives Schaffen empfehlen. Das eliminiert deinen Müll und füllt dich mit Inspiration!

3 b) Aber auch Sport, besonders Ausdauersport, ist hier sehr hilfreich. Du trainierst nicht nur deinen Körper, sondern du hast dann mehr Energie und hilfst damit auch deinem Geist ins Lot zu kommen!

Sei tapfer!

4) Die großen Zeitfresser: Entweder du bist mutig und eliminierst sie ganz (z. B. den Fernseher). Oder es gibt feste Zeiten. Beispielsweise nachmittags 30 Minuten fürs Surfen im Internet.

Das Wichtigste für dich

5) Arbeite regelmäßig an deinen Prioritäten. Plane im Voraus wie viel Zeit du am nächsten Tag mit jedem Punkt verbingen möchtest. Und morgens fängst du genau damit an. Dann startest du in den restlichen Tag mit einem Gefühl, dass du das Wichtigste schon erreicht hast.

Glaub mir: Wenn du den richtigen inneren Antrieb hast und konsequent bist, dann kannst du dieses Jahr mehr erreichen, als die letzten 3 Jahre! Und obendrein ist es ist richtig unterhaltsam, kurzweilig und erfüllend.

Lass es krachen!

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