Angehen: Prioritäten

Wenn du mehr als drei Prioritäten hast, dann hast du keine! (Maggie Fox)

Wie viele Dinge tun wir jeden Tag und sind doch nur beschäftigt, ohne jemals unsere Ziele zu erreichen. Kennst du das? Mir passiert das auch oft. Sogar wenn ich ein Ziel habe. Oft ist schnell ein Plan gemacht, aber dann hört man mit der Umsetzung nach 2-3 Tagen auf.
Aber wie schafft man es dann doch? Wir kommen doch alle mit den gleichen Voraussetzungen zur Welt. Es ist dein Inneres, das hier den Unterschied macht. Auf der einen Seite hast du Entschlossenheit und Interesse für ein Ziel. Auf der anderen Seite ist der innere Schweinehund, die Angststimme und die „Vernunft“. Wir gaukeln uns selbst vor, warum etwas nicht funktionieren kann oder das etwas anderes einfacher ist. Wir müssen es schaffen diese kleine, fiese Stimme unter unsere Kontrolle zu stellen. Den Spielverderber vom Platz verweisen.
Und wie kann dir das gelingen? Lass mich mit einem Beispiel anfangen: Ein Freund ist jahrelang Motorrad gefahren und wollte immer ein Auto haben. Aber er hat es nie gemacht. Er hat sich lieber beschwert, wenn schlechtes Wetter war oder auch einfach so. Und die andere Variante? Konsequent das Motorrad verkaufen. Gegebenefalls also auch mit Verlust und gleichzeitig den Pkw-Führerschein machen. Sich ein Zeitlimit für beides setzen. In der Zwischenzeit ein geeignetes Auto suchen und den Verkaufserlös vom Motorrad direkt fürs Auto verwenden. Das ergibt Sinn, oder?
Was heißt das nun für uns?
1) Wir analysieren was wir mit welcher Priorität tun. Notiere alles was du tust und in welcher Reihenfolge am Tag, also mit welcher Prio. Mache das ein paar Tage lang. Zwei Wochen ergeben ein ganz gutes Bild.
2) Dann vergleichst du diese alten Prioritäten mit deinen wirklich wichtigen Zielen, zum Beispiel deine Top-Ziele im Bereich persönliche Entwicklung, Abenteuer oder Finanzen.
3) Ändere nun bewusst die Prios: Reserviere konsequent jeden Tag Zeit für Prio Nr. 1. Die dringenden, unwichtrigen Dinge können warten -glaub mir! Als Anreiz kannst du dich von Zeit zu Zeit belohnen. Zum Beispiel, wenn du ein Teilziel erreicht hast.
4) Versetze dich mit allen Sinnen in die neue Ziel-Situation. Stell dir lebhaft vor wie es sein wird, wenn du dein Ziel erreichst. Wie geht es dir dann? Tue das auch mit wichtigen Schritten auf deinem Weg dahin.. Dein Hirn interessiert es nicht, ob du an ein Erlebnis denkst oder ob es nur eine Vorstellung ist. Aber es hilft dir unheimlich die Gefühle dazu zu verinnerlichen und es aus dir selbst heraus zu erschaffen.
5) Schenke im Alltag den Dingen mehr Aufmerksamkeit, die du willst und die Andere bereits haben. Sie dafür dankbar, so als ob du an ihrer Stelle wärst!
6) Lerne nein zu sagen, wenn du etwas nicht willst. Du musst dir bewusst sein: Du bist zu nichts wirklich verpflichtet. Du wirst sehen: Du überlebst es locker. Trau dich! Es hilft dir authentisch und glücklich zu sein!

3 Kommentare zu „Angehen: Prioritäten“

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