Warum ein Dankbarkeits-Tagebuch?

Hast du schon mal darüber nachgedacht, wie du einfach und dauerhaft Veränderungen in deinem Leben herbeiführen kannst? Dankbarkeit ist eines der besten Themen dafür! Hier habe ich ja schon über das Thema geschrieben.

Was sagt die Wissenschaft dazu?

Aus ihrer Sicht ist Dankbarkeit super wertvoll für uns in vielerlei Hinsicht. Je mehr Dankbarkeit wir haben, desto glücklicher sind wir. Und das hat Auswirkungen auf viele Bereiche unseres Lebens. Positiv sieht man das bei Gesundheit, Persönlichkeit, sozialen Beziehungen und Karriere. Konkret haben wir zum Beispiel weniger Stress, leben länger, sind freundlicher, verspüren weniger Neid und legen geringeren Wert auf materielle Dinge.

Dankbarkeits-Tagebuch? Ein super Weg in die Praxis!

Heute will ich einen Punkt davon genauer beleuchten: Das Dankbarkeits-Tagebuch. Oder Dankbarkeits-Journal.

Vor einigen Jahren habe ich meine erste Dankbarkeits-Liste geschrieben. Das ist etwas mechanisch. Also wollte ich weg von dieser Mühsamkeit. Dann habe ich ein einem Buch gelesen, dass man ein „Thanksgiving-Journal“ schreiben kann und damit sein Leben dramatisch verändert. Die Beispiele vom Autor Darren Hardy in seinem Buch „The Compound Effect“ haben mich dann neugierig gemacht. Was ist seine Idee im Buch?

kleine Schritte + tägliche Praxis = umwerfende Wirkung (!!!)

Er vergleicht das mit dem Zinseszins: Man sieht lange keine nennenswerte Steigerung. Sehr lange! Aber irgendwann wird es spürbar und noch später explodiert es förmlich! Wie bei einer Geldanlage eben – mit Zins und Zinseszins.

Er beschreibt auch, wie man den „compound effect“ für geliebte Menschen nutzen kann. Warum? Er hatte gesehen, dass es viele Menschen gibt, deren persönliche Beziehungen ein Desaster waren. Sein Vorschlag ist einfach: Schreib 1 Jahr lang jeden Tag mindestens 1 Sache auf, die du an der Person deiner Wahl magst. Das ist quasi der „compound effect“ der Dankbarkeit für eine geliebte Person:

1 Portion Dankbarkeit + jeden Tag = umwerfende(Liebes-) Wirkung (!!!)

Du entscheidest selbst über wen du schreiben willst. Und was. Das kann etwas sein, dass die Person an dem Tag getan hat oder etwas, dass du an dieser Person schätzt. Warum das Ganze?

Fokus: Erwartungen vs. Wertschätzung

Hier kommt das wichtige Thema „Fokus“ ins Spiel. Worauf richtet man in einem beliebigen Moment seine Aufmerksamkeit? Ein Beispiel: Gestern war ich nachmittags besorgt, dass ich vielleicht ein gewünschten Termin nicht oder zu spät bekomme. Dabei habe ich aber völlig verdrängt, dass ich schon 2 (!) Termine in der gleichen Kategorie habe für die ich unheimlich dankbar sein kann. Und genau darum geht es. Dieses Prinzip habe ich von Tony Robbins gehört. Das bedeutet für mich: Tausche Erwartungen gegen Wertschätzung ein.

Fokus auf geliebte Menschen

Genau das ist der Knackpunkt. In meinem leben habe ich es selbst probiert und damit täglich den Blick auf etwas wundervolles bei 2 geliebten Menschen gelenkt: Für meine Frau und meinen Sohn. Und das Ergebnis? Einfach überwältigend!

Natürlich gibt es noch negative Dinge. Aber so viele positive Dinge stehen jetzt im Fokus, dass die einfach komplett ihre Bedeutung verlieren. Das Negative hat es damit nun bei mir schon wesentlich schwerer.

Ich will das nach Empfehlung von Darren Hardy mindestens 12 Monate machen, aber schon jetzt sind die Ergebnisse erstaunlich!

Und das, obwohl ich mit dem Dankbarkeits-Journal „erst“ seit gut 4 Monaten dabei bin (-;

Folge deinem Herzen: Fange an (-;

Mein klare Empfehlung also: Geh los, kauf ein schönes Notizbuch und fang an! Nimm dir jeden Abend ein paar Minuten Zeit dafür. Reflektiere einen Moment. Was hat er / sie heute Besonderes getan? Was magst du an ihm / ihr? Schreib es mit deinen eigenen Worten auf.

Nun brauchst du etwas Disziplin. Und wenn du mal einen Abend auslässt,dann strafe dich nicht. Schreib am nächsten Abend einfach 2 Einträge.

Die Riesen-Überraschung

Und das Beste für deinen Lieblings-Menschen kommt nach einem Jahr: Du schenkst ihm / ihr das von dir geschriebene Dankbarkeits-Tagebuch! Ich bin für mich auch schon wahnsinnig gespannt… Damit kannst du dann ganz offiziell deine riesige Liebe und Wertschätzung ausdrücken!

Der größte Nutzen ist für dich!

Ich kann dir fest versprechen: Du wirst es nicht bereuen! Behalte immer im Kopf: Niemenad ist perfekt, aber du kannst jetzt anfangen und deinen Fokus zu verändern und du wirst das Gleiche ab heute als bezaubernd empfinden. Deine Dankbarkeit tut dir so viele Gefallen, dass du nicht genug davon fühlen kann!

Extra: Pimp dich selbst!

Du kannst auch ein Dankbarkeits-Tagebuch für dich selbst anlegen. Vielen mangelt es nämlich auch an Wertschätzung für die eigene Person. Und in jedem gibt es mindestens so viele wundervolle Dinge, dass man 1 Jahr lang jeden Tag 1 Sache davon aufschreiben kann!

Nun bist du dran!

Was sind deine Erfahrungen? Du kannst gern einen Kommentar hinterlassen oder mir hier schreiben. Ich bin gespannt!

Mehr

Ein guter Artikel über die Vorteile von Dankbarkeit.

Auf Amazon gibt‘s viel Interessantes zum Thema Dankbarkeit.

5 Kommentare zu „Warum ein Dankbarkeits-Tagebuch?“

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