Endlose To-Do-Listen? So wirst du sie los!

Erst süße Träume …

Vor ein paar Tagen bin ich abends ins Bett. So wie immer. Aber dann – nach zirka 2 Stunden – war es auf einmal vorbei mit den Schlafen. Ich bin aufgewacht und mir gingen endlos viele Dinge durch den Kopf. Alles Sachen, von denen ich dachte, dass ich sie tun musste.

Was hab ich gemacht? Es war klar, dass ich nicht einfach so wieder schlafen konnte. Dann habe ich mich hingesetzt und alle diese Dinge aufgeschrieben. Erst die ersten paar. Dann hab ich mich wieder hingelegt. Dann wieder: klopf, klopf. Noch ein paar Gedanken mit dringenden To-Do‘s wollten raus. So ging das ein paar Mal. Also hab ich sie alle aufgeschrieben. Dann konnte ich endlich schlafen. Bis dahin kam ich früher auch schon öfter.

… und dann das Monster

Aber am nächsten Tag habe ich mir wieder diese Liste angeschaut. Ich bekam Angst: So viele Dinge, die noch zu erledigen waren. Mist! „Was mache ich jetzt? Damit werde ich ja nie fertig.“ dachte ich.

Mein erster Impuls war: Ich hab die Liste wieder weggelegt. Erst viel später – nach ein paar Tagen – hatte ich dieses „Monster“ wieder in der Hand. Und ich wusste doch: Das ist einfach viel zu viel. Und mein Herz wusste, was mir wirklich wichtig war. Was hab ich dann gemacht? Drastisch entschieden. Alles gestrichen. Es bleibt nur noch meine Top-1-Prio und ein begleitender Kurs!

Ist alles schwarz-weiß?

Aber wie du ja weißt: Leider gibt’s im Leben nicht nur einfach schwarz und weiß. Mithin ist die Lösung nicht ganz so einfach. Oder doch? Ist vielleicht genau diese Denkweise etwas, womit ich mich selbst einschränke?

Besieg alle To-Do’s!

Jedenfalls musste ich echt mit mir selbst kämpfen. Irgendwie schien alles wichtig. Zum Glück kannte ich schon ein paar nützliche Werkzeuge, die ich hier angewendet habe. Sie können auch dir helfen, dein Gedanken-Karusell zu durchbrechen!

1) Du musst ja nicht gleich Tagebuch schreiben. Aber: Schreib alles auf was in deinem Kopf herumschwirrt.
2) In jedem Moment der Überwältigung durch den Berg von Aufgaben kannst du deine Atmung nutzen: Konzentrier dich darauf. Mach 3-4 ruhige, tiefe Atemzüge. Auch mit Sport und Meditation kannst du ähnliche Effekte erreichen.
3) Und als Fortsetzung von Nr. 1): hinterfrage die Dinge. Tritt in den Dialog mit dir selbst. Schreiben hilft, um das Gedanken-Karusell zu bremsen und objektiver zu schauen. Folgende Fragen kannst du verwenden:

  • Warum will ich das?
  • Will ich das wirklich?
  • Ist das wirklich mein Ziel?
  • Wie sieht mein Leben aus, wenn ich das erreiche?
  • Bin ich bereit die notwendige Zeit dafür zu investieren?

Das kraftvollste daran ist für mich Nummer 1: So schaffe ich augenblicklich in meinem Kopf Ruhe. Natürlich ist es nicht allein das. Und es funktioniert auch nicht von heute auf morgen. Wenn man es ernst meint, dann muss man es trainieren. Ich gehe ja auch nicht einmal ins Fitnessstudio und habe dann nach 1 Stunde ein Sixpack…

Der Sorgen-Alarm

Stell dir einen täglichen „Sorgen-Alarm“: Nimm dir immer dann 2-3 Minuten Zeit für deine To-Do‘s. Bearbeite sie mit den Punkten von oben. So erzielst du großartige Ergebnisse und wirst dich mit der Zeit wirklich ruhiger fühlen!

Ich hab es auch geschafft. Und ich bin ja nicht besser als du 🙂 Mach dich nicht fertig, wenn mal was nicht gleich funktioniert, sondern:

Hab Geduld und Nachsicht mit dir selbst!

In 💚, Samuel

2 Kommentare zu „Endlose To-Do-Listen? So wirst du sie los!“

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