Die nackte Wahrheit: 3 Gründe warum nur 8% der Menschen ihre Träume verwirklichen

Wenn du dich nicht länger selbst aufhältst, kann dich nichts und niemand mehr aufhalten.

Christian Bischoff

Nur rund 8% der Menschen erreichen ihre Ziele. Sie verwirklichen ihren Traum und bringen ihr volles Potenzial zur Entfaltung.

Und auch sie haben mal bei 0 angefangen. Genauso wie du kamen sie als hilflose, unschuldige Wesen auf diese Welt.

Aber etwas haben sie doch anders gemacht, oder? Genau!

Und das kannst auch du tun.

Hier erfährst du, wie du auf die nächste Stufe kommst.

Egal wo du jetzt stehst. Egal wer du bist.

Was kannst du erwarten?

Ich zeige dir die Hauptgründe, warum Menschen ihre Ziele nicht erreichen.

Und noch wichtiger: Damit erhältst du das Wissen, um diese Fehler nicht zu machen. Damit lernst du die Gründe für den Erfolg!

Ja, auch du verdienst es, deine Träume zu verwirklichen!

Du verdienst es, deine Ziele zu erreichen!

Du verdienst ein geniales, erfülltes Leben!

Schritt für Schritt vorwärts.

Stufe für Stufe höher.

Jeden Tag besser.

Aber ich warne dich!

Es ist nicht für jeden. Darum steckt ja der Großteil aller Menschen in der Misere.

Sie nehmen das was ihnen vorgesetzt wird, anstatt ihren Träumen nachzujagen.

Also musst du dich trauen.

Die Komfortzone verlassen.

Hast du einen Traum? Und einen Grund ihn zu verwirklichen?

Fängst du heute an?

Dieser Artikel kann dein 1. Schritt dazu sein.

Grund Nr. 1: Erfolgreiche haben Ziele – die übrigen wünschen und träumen nur

Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.

J. W. von Goethe

Träume sind ja an sich nichts schlechtes. Aber was, wenn diesen Wünschen nie die Umsetzung folgt?

Dann bist du spätestens am Ende deines Lebens frustriert.

Warum ich das sage? Weil es mir so ging.

Nun, zum Glück bin ich noch nicht am Ende meines Lebens.

Sonst könnte ich das hier nicht mehr schreiben.

Aber schon (weit) vorher war ich frustriert. Sehr sogar.

Vielleicht kennst du das von dir selbst.

Ich war auch jahrelang im Hamsterrad gefangen. Lustlos. Nie richtig glücklich.

Immer immer irgendwie deprimiert. Man reagiert wegen Kleinigkeiten absolut überzogen. Trotz guten äußeren Umständen. Aber wir können uns beide ausmalen, wohin das (oft) führt.

Und wenn wir uns umschauen, sehen wir es um uns herum…

Was macht dann den Unterschied?

Den Wunsch bezeichnet der Duden als „Begehren, das jemand bei sich hegt oder äußert, dessen Erfüllung mehr erhofft als durch eigene Anstrengungen zu erreichen gesucht wird“.

Ein Ziel hingegen wird umschrieben mit „Punkt, Ort, bis zu dem jemand kommen will, den jemand erreichen will“.

Hoffst du nur etwas und weißt, dass es wahrscheinlich nie passieren wird?

Oder siehst du es klar vor deinen geistigen Auge und bist bereit alles Notwendige zu tun?

Etwas anschaulicher können wir es mit diesen Kriterien gegenüberstellen:

WunschZiel
Ist klar formuliert?neinja
Hat Fälligkeitsdatum?neinja
Ist messbar (Geld, Zeit)?neinja
Plan zur Erreichung?neinja
Komfortzone verlassen?neinja
Konstant daran arbeiten?neinja

Du kannst jetzt aufhören nur zu wünschen. Mach aus deinem Traum ein Ziel!

Mit anderen Worten: Du kannst aus deinem Wunsch ein Ziel machen.

Wende einfach diese Kriterien darauf an.

Ein konkretes Beispiel

Mir ging es wie vielen anderen. Ich träumte vom eigenen Haus. Lange war es wirklich nur ein Traum.

Bis ich dann mal gedacht habe: „Warum soll ich es eigentlich so machen, wie man es im Normalfall erwarten würde?“ Nein.

Ich kann ja diesen Wunsch geschickt mit einem anderen Verbinden und beides gemeinsam verwirklichen.

So entstand der konkrete Plan: Auswanderung und Hausbau. Beides zusammen.

In Bezug auf die Kriterien oben sah das wie folgt aus:

  • Ich baue ein Haus für meine Familie
  • für die Summe x
  • bis zum 30.10.2019
  • nehme dafür Ersparnisse her,
  • bin bereit alles Notwendige dafür zu tun
  • und arbeite 6 Tage pro Woche daran!

Das war im März 2016. Ich gab mir gut 2 ½ Jahre Zeit dafür. Es war eine unheimlich spannende Zeit. Im Juni 2019 war es fertig.

Haus

Deshalb wird nicht jeder Traum auch zum Ziel. Und auch nicht jedes Ziel wirst du erreichen. Bei diesem Beispiel habe ich mich auch oft gefragt, ob es sich überhaupt lohnt. Oder ob ich mich da übernommen habe. Oder hatte einfach mal keine Lust oder Kraft mehr.

Wenn es ganz schlimm war, habe ich mir einen kleinen, zeitlich begrenzten Rückzug gegönnt. Etwas Energie getankt. Um dann wieder mit voller Kraft angegriffen!

Ich erzähle dir das ja nicht, um auf den Putz zu hauen.

Das alles ist auch für dich möglich!

Mach dir keine Sorgen. Fang einfach da an, wo du bist. Fang an, mit dem was du hast.

Am wichtigsten ist, dass du anfängst. Dann beginnt ein spannender Prozess: alles, was du durchlebst, während du auf dein Ergebnis hinarbeitest.

Du entwickelst dich weiter.

Und darauf kommt es am Ende an.

So kam die Botschaft zu dir

Ich liebe Sport. Und du liest gerade diese Botschaft von mir. Was das miteinander zu tun hat? Das will ich dir zeigen.

Schon als Kind habe ich Bewegung geliebt. Immer wenn ich konnte bin ich raus. Schaukeln, rennen, schwimmen, radeln, im Wald spielen, Ski fahren und Vieles mehr.

Also hab ich mir eines Tages gesagt: Am 24. Juli 2005 mache ich einen Triathlon. Die olympische Distanz. Das sind 1,5 km schwimmen, 40 km Rad fahren und 10 km laufen.

Mir ging es nicht um eine gute Platzierung. „Ankommen“ war die Devise.

Also habe ich meine Arschbacken zusammengekniffen, trainiert und war am Wettkampftag nach 3:20:02 h im Ziel.

Läufer

Ich erinnere mich noch, wie stolz ich damals auf mich war.

Damit hatte ich einen (weiteren) Grundstein gelegt.

Später wurden daraus Ultra-Läufe bis über 100km (am Stück) in den Bergen.

Wieder eine neue Stufe erreicht.

Und dann bin ich ins Grübeln gekommen: Wenn ich am meinem Körper arbeiten kann, dann geht das doch sicher auch mit meinen Geist oder meinen Finanzen?

So bin ich alle diese – mentalen und physischen – Schritte gegangen.

Für wen eigentlich? Na für mich. Und schließlich auch für dich.

Wäre es anders gelaufen, würde ich jetzt stattdessen vielleicht vor dem Fernseher sitzen oder selbst so etwas lesen. Wer weiß?

Aber so wie die Dinge sind, ist dies hier eines der Ergebnisse aus diesem Weg für dich, mein Freund!

Grund Nr. 2: Die Macher investieren Zeit und Geld – alle anderen wollen, dass es über Nacht passiert für einmalig 49€

Wenn du nur die einfachen Dinge tust, wirst du ein schweres Leben haben. Wenn du die schweren Dinge tust, wirst du ein einfaches Leben haben.

T. Harv Eker

Früher habe ich auch immer mal darüber nachgedacht, ob ich bei so was anrufen soll:

  • „Lerne in x Wochen Thema y für nur 49€ – garantiert“
  • „Wie du in x Wochen y kg abnimmst – mit 0 Anstrengung und ohne Diät“
  • „Starte jetzt dein x Business und verdiene y-tausend Euro im Monat – ganz ohne Aufwand und ohne Vorkenntnisse!“

Das klingt gut. Und einfach.

Und man appelliert an unsere bequeme Seite.

Vielleicht kann ich dafür sogar in der Komfortzone bleiben? Vielleicht.

Aber wir wissen es doch beide: Das ist ziemlich großer Schwachsinn!

Und doch machen es viele.

Auch ich. Manchmal…

Warum funktioniert es denn?

Werbung überall. Botschaften, die es auf unser Unterbewusstsein abgesehen haben.

Wir werden konditioniert. Zumindest, wenn wir nicht höllisch aufpassen.

Und dann sind wir so:

„Ah, schön. Ich nehme lieber gleich die fertige, einfache Lösung“.

Die Alternative würde ja dauern und ich müsste mich dafür abrackern und womöglich noch (weit) mehr als die 49 € investieren.

Und wie komme ich da raus?

Das ist wie ein Hamsterrad.

Gar nicht erst einsteigen. Oder eben bewusst aussteigen.

Wenn du bis hierher gelesen hast, kannst du das auch! Absolut sicher!

Früher habe ich unheimlich gern Süßigkeiten gegessen. Vor allem Schokolade. Viel zu viel. Ohne sie überhaupt zu genießen. Viel zu schnell. War eines meiner Hamsterräder.

Aber irgendwann habe ich gesagt:

„Moment mal. Wer ist denn hier der Chef?“

Natürlich mein Verstand. Und nicht irgendein animalischer Impuls.

Also hab ich mich entschieden, dass ich weniger Schokolade esse.

Und es umgesetzt.

Funktioniert hat das übrigens auch mit Zigaretten, Alkohol und anderem Zeug.

Ein Schlüssel dafür: Schaffe Ankerpunkte in deiner Umgebung, die das gewünschte Verhalten fördern.

Wie geht das bei Schokolade? Keine oder kleinere oder viel weniger davon gekauft.

Oder du machst dir Klebezettel an den Spiegel.

Oder du belohnst dich, wenn du bestimmte Dinge (nicht) gemacht hast.

Deiner Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!

Neue Freunde

Du brauchst ein bisschen Disziplin. Damit startest du.

Dann Kontinuität und das richtige Maß. Damit bleibst du dran.

So lange wie nötig: Bis dein Ziel erreicht ist!

Mach es also nicht wie beim typischen Vorsatz für das neue Jahr: Mit 150% starten und nach 1 Woche aufhören…

Glaub an dich! Du bist es wirklich wert!

Grund Nr. 3: Erfolgreiche haben ihre eigene Philosophie – andere adaptieren unbewusst irgendein Verhalten

Viele Leute steuern geradewegs auf den Abgrund zu. Lass nicht zu, dass die Philosophie eines anderen dich ins Verderben zieht.

Jim Rohn

Meinst du es ist schlimm, wenn ich jeden Tag 1 Hamburger esse?

Ich bekomme ja nicht gleich nach 1 Woche Diabetes oder Probleme mit meinem Gewicht.

Wie ist es aber, wenn ich das 5 Jahre durchziehe?

Oder sogar 20 Jahre?

Hamburger

Lass es uns ausrechnen.

Die Anzahl Kilokalorien pro Kilogramm ist nicht eindeutig festgelegt. Aber die meisten Angaben liegen im Bereich zwischen 7.700 – 9.000. Also habe ich hier 9.000 kcal verwendet.

1 Hamburger täglich → rund 254 kcal

  • 5 Jahre: 254 kcal * 30 Tage * 12 Monate * 5 Jahre = 457.200 kcal = 50,8 kg
  • 20 Jahre: 254 kcal * 30 Tage * 12 Monate * 20 Jahre = 1.828.800 kcal = 203,2 kg

Bestimmt kann man darüber streiten. Es wird ja auch Energie verbrannt. Sagen wir fairerweise es bleibt die Hälfte übrig.

Wie sähe es wohl aus, wenn ich mit 25 oder 100 kg (!) mehr rumlaufe?

Will ich es jetzt noch? Mir haben diese Dinger zum Glück nie sooo gut geschmeckt…

Falls das nicht reicht: rechne mal nach, wie viel Geld du im Laufe der Jahre dafür ausgibst. Einer kostet im Durchschnitt 4,04 €.

So entwickelst du deine eigene Philosophie

Der mächtigste Punkt: Kopf einschalten. So blöd es klingt. Wir rennen so oft im Autopiloten durchs Leben.

Für vieles ist das ja gut. Stell dir mal vor du müsstest immer deine Atmung oder deinen Herzschlag bewusst steuern. Dann würde bei mir wahrscheinlich nach 5 Minuten nichts anderes mehr klappen.

Aber zum Glück ist das nicht so.

Aber wie ist es mit deiner Einstellung zum Leben? Nimm nichts einfach so hin.

Informiere dich.

Du kannst alles finden, was du wissen musst. Aber du musst eben danach suchen. Und dann:

Zieh deine eigenen Schlüsse!

Und handle immer basierend auf dem Ergebnis deiner Abwägungen!

Hinterfrage also bitte auch meine Worte!

Konkrete Möglichkeiten

  • Tausche den oben erwähnten Hamburger gegen 1 Apfel. Vielleicht kennst du den Spruch: „An Apple a day keeps the doctor away.“ = Ein Apfel täglich hält den Arzt fern.
  • Lies jeden Tag 15 Seiten in einem guten Buch. Nähre damit deinen Geist. Im Zweifel kannst du dafür auch mal 1 Mahlzeit sausen lassen. Oder höre beim Pendeln ein Audio-Buch. „Hab keine Zeit“ ist also definitiv keine Ausrede mehr (-:

Du kannst die Liste vielfältig erweitern.

  • Welche Fähigkeit wolltest du dir immer schon aneignen?
  • Was wolltest du schon immer erleben?
  • Wen hast du nie angesprochen?
  • Wo bist du noch nie gewesen?
  • Was ist es, wofür dein Herz wirklich brennt?

Oder was auch immer dir sonst einfällt und relevant ist für dich!

Wichtig ist das Ziel: Eine brauchbare Philosophie entwickeln, anstatt weiter geradewegs in Richtung Abgrund zu steuern!

Was kannst du sofort mitnehmen?

Jeder einzelne Grund für das Versagen von Menschen ist bekannt. Aber eben auch wie man gegen den Strom schwimmen kann.

Du hast gesehen, wie du wichtige Stolpersteine auf deinem Weg zum Erfolg umschiffen kannst.

Dafür hast du oben bereits viele praktische Beispiele und Tipps gesehen.

Folgendes können wir als wichtigste Punkte festhalten:

  1. werde konkret = aufschreiben, Datum setzen und anfangen
  2. dran bleiben = höchste Priorität geben und nicht übertreiben
  3. hinterfrage die Dinge = wähle selbst deinen Weg

So kletterst du Stufe für Stufe.

Das ist wie bei einem hohen Berg.

Andere haben das geschafft.

Du kannst das auch!

Und du verdienst ein zauberhaftes Leben voller Freude!

Wie machst du weiter?

Willst du sofort mehr praktische Werkzeuge für deinen Weg zum Erfolg? Baue deinen Werkzeugkasten damit auf und arbeite wirklich damit:

Bleib auf dem Laufenden

Gib das Wissen weiter

Wem kann es noch helfen?

samle
samle

Meine Mission ist es wundervollen Wesen (wie dir 😀) auf dem Weg zu sich selbst zu helfen: Jeder hat immenses, einzigartiges Potenzial zu entfalten! 🚀

CHECKLISTE: 5 Schritte für FINANZIELLE FREIHEIT + BONUS!

Der Aufgebende gewinnt nie. Der Gewinner gibt niemals auf.

Napoleon Hill

Willst du sofort 100€ mehr im Monat übrig haben? Ohne viel Aufwand? Willst du mittelfristig finanzielle Unabhängigkeit? Heute zeige ich dir, wie du sofort Geld sparst (ohne wirklich zu verzichten) und wie du dein Potenzial ausbaust. Das ganze verpackt in 5 einfache Schritte mit praktischen Tipps und Werkzeugen für dich – also deine ultimative Checkliste für finanzielle Freiheit!

Als ich Jugendlicher war und gerade von zu Hause ausgezogen bin, ging es direkt los. In der Schule hatte ich nie wirklich was über Geld gehört. Ich habe mich schnell ordentlich verschuldet und hatte viel zu kämpfen damit. So begann meine eigene ökonomische Reise. Geht es dir gerade so oder ähnlich? Dann lies weiter. Ich habe gute Nachrichten für dich!

Gliederung

Der 10.000 €-Traum

„Werde ich das jemals schaffen?“ fragte ich mich. Eine leise Stimme flüsterte „Ja“ und ich glaubte es (noch) nicht.

Die Turbulenzen hielten einige Jahre an. Aber immer mal zwischendurch kam ein lichter Moment und ich hab geträumt. Ja, das habe ich mir tatsächlich erlaubt! Ich glaub das war mein Herz, das zu mir gesprochen hat. Weil es schon immer wusste, dass ich mehr verdient habe. Genauso wie du! Wie jeder von uns. Jeder verdienen es mit genug zu leben.

Da habe ich von großen Zahlen geträumt. Ich stellte mir, dass ich mal 10.000 € verdienen würde. Jeden Monat. Das war ein Riesen-Traum für mich. Damals war ich ziemlich weit davon entfernt. Ich hab in zirka 15% davon verdient. Die Zahl erschien surreal. Fast habe ich mich nicht getraut mir das überhaupt vorzustellen. Denn da fehlten noch irgendwie 7.500 €.

Und jetzt? Nun bin ich bei 5-stelligen Beträgen und ich bin begeistert! Heute zeige ich dir, dass so was für jeden möglich ist!

Wie ist der Artikel aufgebaut? 5 Punkte schauen wir uns insgesamt an. Punkt 1-3 helfen dir für schnell spürbare Erfolge. Wir arbeiten mit vorhandenem und übertreiben nicht. Du willst ja lange durchhalten und damit die Grundlage für dauerhaften Erfolg legen. Punkt 4-5 sind dazu gedacht dich auf die nächste Stufe zu bringen. So kannst auch du mittelfristig (finanzielle und anderweitige) Freiheit erreichen. Am Ende gibt es noch einen sehr praktischen Bonus-Tipp für dich!

Bist du bereit? Leg jetzt los mit deiner finanziellen Freiheit!

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1. Analyse – Wo stehe ich finanziell?

Wenn du weiter das tust, was du schon immer getan hast, wirst du auch weiterhin das bekommen, was du schon immer bekommen hast.

Harv Eker

Der 1. Schritt ist die Bestimmung von deinem aktuellen Standort. Ich zeige dir wie ich eine Bestandsaufnahme mache und alles festhalte was sich im Moment finanziell bewegt. Man kann es auf diese Formal bringen:

FF = E – A

Was bedeutet das? Deine finanzielle Freiheit (FF) ist der Saldo von Einnahmen (E) minus Ausgaben (A). Nur damit kannst du deine finanzielle Freiheit (momentan) schaffen. Und wenn das für dich jetzt sehr knapp bemessen ist, werden wir Schritt 3 – um schnelle Erfolge zu erzielen – an diesem Punkt arbeiten. Du musst erst Mal genau wissen, womit du es zu tun hast. Deswegen geht es darum zunächst eine Übersicht zu erstellen.

Warum dieser Schritt? Es gibt bei den meisten von uns kein klares Bewusstsein was überhaupt alles zu Buche schlägt.

Hast du das einmal mit Leben gefüllt? Gut! Später nehmen wir diese Übersicht wieder her. Jetzt bist du bereit für den nächsten Schritt.

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2. Aufschreiben!

Was gemessen wird, verbessert sich.

Peter Drucker

Jetzt wird es wichtig, dass du Disziplin zeigst. Du meinst es doch noch ernst mit deiner finanziellen Freiheit, oder?

Ich will dir eine Geschichte dazu erzählen, die dir vielleicht hilft. Das ist der sich verdoppelnde Cent. Die Frage ist folgende: Hättest du lieber jetzt gleich 1 Million € oder 1 Cent, der sich täglich während den nächsten 30 Tagen verdoppelt? Sagen wir du entscheidest dich für den Cent. Und ein Freund von dir für die Million.

Die Mathematik dahinter ist denkbar einfach. Wenn du es nicht glaubst rechne einfach nach. Ganz easy. Hier siehst du es:

Tabelle der magische Cent
Der „magische“ Cent

Aus deinem 1 Cent werden am 2. Tag 2 Cent, am 3. Tag 4 Cent usw. Am 15. Tag hast du gerade mal 163,84 €. Dein Freund liegt schon am Pool und lässt sich massieren. Und du hast bis zum 27. Tag immer noch weniger: genau 671.088,64 €. Jetzt denkst du vielleicht „Mist, warum habe ich auf diesen blöden Cent gesetzt?“ Du hättest dich ja sofort auf der Million ausruhen können. Dann hättest du gleich angefangen dein Leben zu genießen. Lecker Cocktails schlürfen. Du müsstest dich schon lange nicht mehr um Geld kümmern.

Aber du bist fest entschlossen. Du bleibst dran. Du nimmst die Aufgabe ernst. Dieses selbst gesetzte Ziel bist du dir wert. Also kämpfst du dich durch. Natürlich ist es manchmal hart oder langweilig.

Die Marke knacken

Und vielleicht hast du es jetzt schon gesehen: Am Tag 28 hast du die Marke deines Freundes geknackt. Und du bist noch nicht bei Tag 30. Noch 2 x verdoppelt sich dein Geld. Am Ende bist du unglaublichen 5.368.709,12 €! Wie geil ist das denn?

Also lass es uns in Angriff nehmen! Denn dieser nächste Punkt wird dich etwas Arbeit kosten. Es ist aber überschaubar. Du kannst mit dem Handy oder einem Notizbuch arbeiten. Egal wo du notierst: Du hast es ab sofort immer dabei.

Und was machst du nun? Schreib jede einzelne Ausgabe und Einnahme auf. Alles, was dir über den Weg läuft. Kein Cent wird mehr durch deine Hand gehen, ohne das du ihn notierst. Du kannst dir dieses Blatt als Vorlage herunterladen. PDF oder Excel. Egal.

Es ist simpel. Natürlich kannst du dir das auch selbst erstellen. Es gibt Apps dafür. Wie du es notierst ist dir überlassen. Wichtig ist, dass wirklich alles festgehalten wird. Schreib für alles 4 Dinge auf:

  1. Datum: 25.05.2020
  2. Bezeichnung: Kaffee unterwegs
  3. Betrag: 2,50€
  4. Kategorie: Lebensmittel

Erklärt sich von selbst, oder? Für die Kategorien findest du in der Vorlage hier einige Vorschläge. Aber natürlich kannst du das an deine Bedürfnisse anpassen und erweitern. Die Kategorie ist für den Moment nicht das wichtigste. Auch später kannst du sie nachtragen. Vielleicht brauchst du erst mal den groben Überblick.

Wenn du also unterwegs mal einen Kaffee trinkst, freitags im Supermarkt einkaufst oder ins Restaurant gehst, dann könntest du alles das eintragen unter der Kategorie Lebensmittel. Das ist deinem Gusto überlassen. Später sollen die Kategorien vor allem die Analyse und Auswertung deiner Zahlen erleichtern.

Dein Termin mit dem Geld

Dann setzt du dich einmal pro Woche hin. Diesen Termin trägst du in deinen Kalender ein. Jede Woche. Ohne Ausrede. Du machst ein Meeting mit deinen Finanzen. Alles die es ernst meinen tun das. Da nimmst du dir die Zeit alles auszuschreiben, was sonst noch so passiert: Dinge die direkt von deinem Konto abgebucht werden, was du mit Karte gezahlt hast oder andere Dinge, die nicht direkt durch deine Hand gehen.

Schaue dir zum Beispiel deine Kontoauszüge oder eine andere Übersicht deiner Kontobewegungen an. Von allen Konten. Schreib sie auch in deine Liste. Du willst ja ein Gesamtbild haben. Ergänze die leeren Kategorien.

So kommst du auch den Dingen auf die Spur, die du bei Punkt 1 vergessen hast. Egal welche Frequenz die Ausgaben haben. Unregelmäßig, nach Konsum oder regelmäßig jeden Monat, jedes Quartal, jedes Jahr.

Du schaust einfach alle relevanten Unterlagen durch und notierst, was du so ausgibst. Denn das, was wir fühlen oder denken, was wir ausgeben ist oft ganz, ganz weit von dem entfernt, was wir wirklich ausgeben.

Also ich fasse mal bis hierhin zusammen: Wir haben die Motivation dargestellt. Dann haben wir in Nummer 1 die Ist-Analyse besprochen. Und in Punkt 2 haben wir gesehen wie du deine Ausgaben notieren und nachverfolgen kannst.

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3. Optimierung: mit dem was ist

Arbeite klug, nicht hart.

Stell dir mal vor du kaufst jeden Morgen einen Kaffee auf dem Weg zur Arbeit. Du gehst von Montag bis Freitag arbeiten, alle Wochen des Jahres abzüglich Urlaub und Feiertage. Sind also rund 250 Tage. Das Getränk kostet 3 €.

Jetzt meine Frage: Wie viel gibst du in 5 Jahren dafür aus? Die Rechnung: 5 Jahre * 250 Tage * 3 € / Kaffee. Die Antwort: 3.750 €. Dafür könntest du dir einen passablen Gebrauchtwagen kaufen. Willst du jetzt auf den Kaffee verzichten oder ihn für einen Bruchteil des Geldes zu Hause selbst vorbereiten? Ja, sehr gut!

Darum geht es in diesem Punkt. Du schaust dir genau an, was brauchst du und was nicht. Zum Beispiel das Fitnessstudio, wo du schon lange nicht mehr hingegangen bist. Vielleicht gehst du stattdessen draußen laufen. Und wie ist es mit der unnötigen oder überteuerten Versicherung? Kündige sie einfach. Später kannst du immer noch eine preiswerte suchen.

Natürlich musst du bei diesem Schritt mutig und kreativ sein. Schau dir bitte allem die Alternativen an. Es gibt gute Vergleichsportale. Frage andere Menschen. Du findest zu jeder Frage auch Antworten. Aber du musst erst mal die Frage stellen.

Mindestens 100 € – sofort finanzielle Freiheit

Und ich wette mit dir: Auch wenn du, so wie ich früher 1.500 € im Monat verdienst, dann bleiben auch bei dir mindestens 100 € mehr jeden Monat übrig!

Und mach dich andererseits nicht tot: Du musst nicht den letzten Cent umdrehen. Uns interessiert jetzt nicht, ob das Brötchen 2 Cent mehr oder weniger kostet. Wir wollen mit den ersten 3 Punkten vor allem schnell sichtbare Erfolge erzielen. Damit motivierst du dich weiter dran zu bleiben, weil du siehst, wie genial es funktioniert.

Bisher hast du also analysiert, nachverfolgt und optimiert. Damit ist die Grundlage gelegt. Jetzt kommen wir zu Schritt 4-5. in diesen beiden Etappen geht es darum, das Fundament für deinen langfristigen Erfolg aufzubauen.

Du baust die Treppe zu deinen 10.000 € im Monat. Startklar?

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4 Investition

Die Armen denken sie wissen bereits alles. Die Reichen lernen ständig dazu.

Harv Eker

Es gibt 2 grundlegend verschiedene Arten dein Geld zu verwenden. Ausgaben und Investitionen. Oben haben wir über die 1. Kategorie gesprochen. Lass es mich mit einem Beispiel darstellen: Du kaufst etwas zu essen und wirst satt. Das ist eine Ausgabe. Kaufst du jedoch einen Garten, eignest dir Wissen darüber an, pflanzt und erntest, dann investierst du.

Der große Unterschied? Das Geld arbeitet (dauerhaft) für dich. Und die sinnvollste Investition bist du selbst. Dein Wissen, deine Fähigkeiten und deine Einsichten. Am naheliegendsten ist es jetzt also in deine Fähigkeiten und dein Wissen zu investieren. Was kannst du konkret tun? Lies Sachbücher und suche passende Kurse.

Du kannst in kleinen Schritten zu investieren. Suche dir ein Sachbuch pro Monat, arbeite es durch und notiere dir, was du daraus gelernt hast. Nimm immer mindestens 1 Punkt, den du für dich anwenden willst.

Nimm dir also jetzt in Ruhe Zeit. Setz dich hin und hör in dich hinein.

  • „Was sagt mein Herz?“
  • „Wo will ich langfristig hin?“
  • „Welche Tätigkeit macht mir Spaß?“
  • „Wobei vergesse ich die Zeit?“

In diesem Bereich investierst du dann.

So kann es konkret aussehen

Ein persönliches Beispiel: Ich habe in Bolivien gelebt und in dieser Zeit nicht sonderlich viel verdient. Trotzdem habe ich im Internet ein Programm gefunden, an dem ich gern teilnehmen wollte. Dafür habe ich dann die Arschbacken zusammengekniffen und in 3 Monaten über 1.000 € gespart. So hatte ich mich vor Ende des Jahres für mein Wunsch-Programm angemeldet. Und ich habe zu mir selbst gesagt: „Okay, wenn ich daraus etwas gewinne, dass mir vielleicht in Laufe der Jahre ein paar tausend bringt, dann ist es das auf jeden Fall wert. Rückblickend war es eine der besten Entscheidungen der letzten Jahre.

Eine Investition hat noch einen anderen Vorteil: Die finanzielle Verpflichtung zieht dich oft mehr als reine Worte oder Wünsche. Du weißt, was ich meine. Wenn die Euphorie verflogen ist. Oder schwächelt…

Versteh mich nicht falsch: Ich muss nicht im Geld schwimmen. Aber ich denke, dass ich es verdiene und andererseits – was noch viel wichtiger ist – es das Leben für mich und meine Familie einfach viel bequemer macht. Nach einigen Jahren Entbehrungen ist es schön dann auch mal die Früchte deiner Arbeit zu genießen. Apropos: Genießen darfst du natürlich. Sollst du auch. Setz dir kleine Meilensteine und feiere sie, wie es dir gefällt!

Das bewegt dich dann auch dazu diesen Schritt zu wagen!

Was haben wir also bisher betrachtet?

  1. Aufnahme der Ist-Situation
  2. Notieren aller Geld-Bewegungen
  3. Optimierung der aktuellen Situation
  4. Investition für ein noch größere Zukunft

Noch eine andere Investition

Und was ist Punkt 5? Wieder ein Teil meiner Geschichte. Ich habe selbst jahrelang tief im Dispo und mit permanent ausgereizter Kreditkarte gelebt. Bis ich angefangen habe das zu ändern hat sich auch meine finanzielle Situation Scheiße angefühlt. Warum war das wohl so?

Bis dahin habe ich nicht geglaubt, das Geld gut ist und das ich es verdient habe. Worauf will ich hinaus? Meine Denkweise zu Geld war versaut. Erst wenn du auch in diesem Bereich (Zeit) investierst wirst du wirklich du die nächste Stufe zum (finanziellen) Erfolg erreichen.

So habe ich früher haufenweise Geld bei Banken gelassen als Zinsen und Gebühren, weil ich unbewusst weitergemacht habe, was ich bis dahin gesehen und gelernt hatte.

Willst du so oder so ähnlich weiter machen? Oder willst du stattdessen deine finanzielle Unabhängigkeit einläuten? Hier setzen wir mit dem letzten Schritt an.

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5) Programmier dich mental auf Erfolg!

Es gibt keine Beschränkungen für den Geist, außer denen, die wir anerkennen.

Napoleon Hill

Erinnerst du dich an oben? Die armen Leute denken sie wissen schon alles? Deswegen sind sie arm. Und sie werden sauer, wenn man sie damit konfrontiert.

Aber du weißt es jetzt besser: Was du dir nicht vorstellen kannst wirst du auch nicht erreichen.

Es geht also darum deine falschen Denkmuster in Bezug auf Geld aufzulösen. Am einfachsten könne wir das tun durch Ersetzung.

Wie kann man das sehen? Deine vorherrschenden Gedanken zum Thema Geld spiegeln ziemlich klar deinen Kontostand wieder.

Überzogen? Komm schon! Was denkt jemand über Geld, der dauernd keins hat und denkt das Reiche böse sind? „Geld ist böse. Es ist die Wurzel allen Übels.“ Von Kindertagen an schnappen wir aus allen möglichen Quellen solche Dinge auf. Aber niemand sagt gern „Geld ist auch dazu gut, um die Hungrigen zu füttern.“ „Geld ermöglicht Investitionen.“

Einfache Gegenüberstellung

Dann kannst du jetzt beginnen und die schlechten den guten Glaubenssätzen gegenüberstellen. Hier ein paar Beispiele:

  • „Geld ist schwer zu erhalten“ → „Ich ziehe Geld magisch an. Ich verdiene es im Wohlstand zu leben“
  • „Geld ist schlecht“ → „Geld ist ein gutes Mittel zum Zweck. Ich bete es nicht an, aber ich verachte es auch nicht mehr. Das Geld und ich haben eine ausgeglichene, fruchtbare Beziehung zueinander.“

Das ist wie bei einem Computer. Fehlerhafter Code wird durch ein Update ersetzt. Damit du gut funktionierst machst du jetzt bei dir einen wichtigen Sicherheits-Patch.

Was denkst du über finanzielle Freiheit? Deine persönliche Checkliste

Setz dich jetzt wieder hin und mach deine eigene Liste dazu. Teil dein Blatt in 2 Spalten. Links steht „alt“ und rechts „neu“. Höre in deinen Kopf hinein und registriere, wenn ein negativer Gedanke in Bezug auf Geld auftaucht. Schreib ihn in die erste Spalte. Was fällt dir als bester Gegenpol ein? Schreib spontan etwas auf.

Das fühlt sich anfangs komisch an, weil es ungewohnt ist. Aber das macht nichts. Du weißt, dass das bei neuen Sachen so ist. Daran gewöhnst du dich aber daran. Jetzt machst du so eine Art mentale Diät.

Wow, ich bin beeindruckt! Du bist bis hierher drangeblieben. Deine Chancen stehen gut für eine viel bessere finanzielle Zukunft!

Was haben wir uns angeschaut?

  • Die Punkte 1-3 sind die Quick Wins für deine finanzielle Freiheit. Du arbeitest mit den vorhandenen Ressourcen. Beginnst sofort.
  • Danach gehst du Punkt 4-5 an, um mittelfristig (finanzielle) Freiheit zu erlangen.

Vielleicht kennst du ein paar von den Schritten schon oder wendest sie sogar an? Super! Fühle dich frei jederzeit wählerisch aus den dargestellten Punkten nur das für dich umzusetzen, was dir am meisten hilft!

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So geht’s weiter

Was wirst du nun tun? Geh nochmal hoch und lade dir die Arbeitsblätter zu dem Artikel runter!

Hast du Erfahrungen oder Anregungen? Ich freue mich über deine Kommentare!

Kennst du jemandem, dem dieser Beitrag helfen kann? Teile ihn über die Buttons unter dem Artikel!

Viel Erfolg auf deinem Weg in die finanzielle Freiheit!

In Liebe, Samuel

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P. S. Hier dein Bonus-Tipp:

Leg dir einen Ordner für finanzielle Freiheit an. Dieser Akt hat großen emotionalen und unterbewussten Einfluss auf deine Zukunft.

Was kannst du dort rein tun?

  1. Finanz-Analyse = mache sie initial und führe sie regelmäßig fort, z. B. monatlich oder alle 3 Monate
  2. Ausgaben = vielleicht legst du nicht alle ab, aber eine Übersicht über vergangene Perioden (Monate) kann dir helfen die geniale Entwicklung zu verfolgen
  3. Dokumente = alle Kündigungen, offenen Themen, Verträge und was du sonst noch in diesem Zusammenhang analysieren willst
  4. Träume und Wünsche = bestimmt hast du auch solche Träume, wie ich meine 10.000 € – schreib sie auf und leg sie ganz vorn in den Ordner rein

Diesen physischen Ordner platzierst du an einem für dich prominentem Ort. So sticht er dir immer wieder ins Auge und erinnert dich daran, dass du noch Großes vorhast!

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Vorbilder sind tot! Lang lebe der Superheld!

Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren.

Wilhelm Busch

Wir haben eine traditionelle Vorstellung vom Vorbild. Man sagt uns wir sollen uns ein Beispiel nehmen. An diesem oder jenem. Damit lassen wir uns einengen.

Oft ist es am Ende wirklich so. Wir laufen ein Leben lang nur den anderen hinterher. Dann besteht auch die Gefahr nie über sie hinaus zu wachsen.

  • Wäre es nicht großartig jetzt endlich den Superheld in dir selbst zu entdecken?
  • Willst du dich über alle Limits erheben?
  • Vor allem erhebst du dich über deine eigene, limitierende Stimme in Kopf?

Die Antworten auf deise Fragen werde ich dir heute zeigen. Lies also weiter, um mehr zu erfahren!

Rückzug von der Bühne

Wir haben alle ein Problem, das uns nach oben begrenzt. Damit sabotieren wir uns unbewusst immer wieder.

Gay Hendricks

Stell dir mal folgende Situation vor. In einem Moment musst du auf der Bühne vor vielen Menschen sprechen. Es ist unheimlich wichtig.

Jedoch ist dir schlecht. Du denkst gleich musst du dich übergeben. Die Knie zittern.

Das ist der Feind in deinem Kopf. Er schlägt zu, wenn die Dinge gut laufen. Seine Stimme sagt „Du tust nur so.“ „Du kannst dich nicht ändern.“ „Wer glaubst du eigentlich zu sein?“

Wenn es brenzlig wird hält dich diese Stimme zurück. Da nützt das beste Vorbild nichts. Du denkst nicht daran. Und auch wenn: Deine innere Stimme würde es übertönen. Sie macht viel Krach.

Und wenn du doch rausgehst? Dann wird es eine bescheidene Vorstellung. Also ziehen wir uns meist zurück.

Der Weg aus dem Schlamassel

Du bist immer eine Entscheidung entfernt von einem ganz anderen Leben.

Mark Batterson

Was ist in der obigen Situation passiert? Die Szene ist herausfordernd. Ungewohnt. Anspruchsvoll.

Fast alle akzeptieren dann ihre alte Identität. „Du bist nicht für Erfolg gemacht.“ „Du wirst versagen, egal was du tust.“

Man hat keinen Grund weiter zu machen. Zieht sich zurück. Dahin wo es sicher ist und man sich auskennt. Zurück in die Komfortzone.

Vorbilder helfen dir an dieser Stelle nicht. Sie können noch so gut sein. Wir brauchen eine andere Lösung. Etwas, das dich am Laufen hält. Es muss funktionieren, wenn die Situation schwierig wird.

Und es gibt dieses Geheimnis. Wir suchen nur oft an der falschen Stelle. Wir finden es nicht außerhalb von uns. Die Antwort liegt in dir selbst!

Früher haben wir das auch schon genutzt. Als Kinder. In uns wussten wir das alles möglich ist. Doch dann wurden wir größer. Man sagte uns, wie wir uns zu verhalten haben. Oder wir begannen uns Sorgen zu machen was Andere denken.

Wir schrumpften also.

Doch jetzt ist es an der Zeit dieses Werkzeug neu zu entdecken und bewusst zu verwenden!

Und lass mich noch ein paar wichtige Fragen vorwegnehmen:

  • Muss ich mich dafür aufwendig ändern? Nein.
  • Dauert das lange? Nein.
  • Funktioniert das überhaupt? Sicher!
  • Kann ich damit schnell umwerfende Ergebnisse erzielen? Ja.

Und was nun ist die Antwort?

Es ist unser anderes Ich. So eine Art geheime Identität. Eine Rolle, die du einnimmst, wenn es notwendig wird.

Damit stehst du dir nicht länger selbst im Weg. Du erzielst schnell Erfolge.

Wir benutzen unsere eigentliche Superkraft: die kreative Vorstellungskraft.

Einen Kittel tragen

Wenn du nur die einfachen Dinge tust, wirst du ein schwieriges Leben haben. Wenn du die schwierigen Dinge tust, wirst du ein einfaches Leben haben.

Harv Eker

In einer Studie hat man das eindrucksvoll gezeigt. Man bat verschiedene Gruppen von Studenten jeweils einen Kittel zu tragen.

  • Manche trugen einen Arzt-Kittel. Ihr Verhalten war dann aufmerksamer und umsichtiger.
  • Andere trugen einen Maler-Kittel. Diese Probanden verhielten sich künstlerischer.
  • Und die letzte Gruppe trug Labor-Kittel. Sie waren vorsichtiger.

Der Clou an dem Ganzen? Jede Gruppe bekam die gleichen Kittel. Nur die Zusatzinformation war anders. Und ebenso das daraus resultierende Verhalten.

Ein beliebiges Utensil, eine Kontext-Information, was das ist und der Glaube daran machten also den Unterschied.

Stell dir mal vor, was das für eine Kraft hat!

Jetzt setz die Brille auf!

Der Verstand ist die Grenze. Solange der Verstand sich vorstellen kann, dass man etwas tun kann, kann man es tun, solange man es wirklich zu 100% glaubt.

Arnold Schwarzenegger

Das kannst du dir zunutze machen wenn du „auf der Bühne stehst“. So musst du dich nicht mehr länger geschlagen geben. Jetzt kannst du dein Ding durchziehen!

Viele berühmte Personen tun das. Sie „verwandeln“ sich in Superhelden. Nicht immer. Aber eben in Situationen, in denen es nötig ist. Martin Luther King zum Beispiel hat manchmal eine Brille getragen.

So gibt es Menschen, die ihre Brille nur in entscheidenden Momenten tragen. Sie kann dich klug oder ernsthaft aussehen lassen. Das war sein Schalter. Der Auslöser, dass zunächst er es geglaubt und durchgezogen hat.

Jetzt überleg mal für dich. Was kann ich tun oder tragen, um mich in einen Superhelden zu verwandeln? In welchen Situationen kann ich das nutzen?

Es gibt so viele Dinge, die dich unbesiegbar machen. So wirst du knallhart und krass, wenn es darauf ankommt.

Wie funktioniert das?

Die 2 Versionen von dir

Hör nie auf zu träumen.
Hör nie auf zu glauben.
Gib nie auf.
Hör nie auf, es zu versuchen.
Und hör nie auf zu lernen.

Roy T. Bennett

Jeder hat 2 Versionen von sich selbst in sich.

  1. Das gefangene Selbst reagiert bei Bedrohung mit Panik. Es pfeift dich zum Rückzug. Es will sich nicht lächerlich machen. Viel wichtiger ist ihm seine Würde zu bewahren.
  2. Aber das heroische Selbst sieht Neues als Herausforderung. Es weiß, was es zu tun hat. Es reagiert mit Mut. Ihm geht’s darum seine Fähigkeiten zu erweitern.

Du musst dafür kein Superheld sein. Nur deinen Selbstvertrauens-Schalter musst du finden.

In einer wichtigen Situation schlüpfst du dann aus deinem kleinen Selbst heraus. Du verwandelst dich in deinen Superhelden.

So wie sich Peter Parker in Spiderman verwandelt. Und wie Dr. Robert Bruce Banner zu Hulk wird.

Du musst dich nicht ändern, sondern du entfesselst deine wirklichen Fähigkeiten. Etwas, das immer in dir lag. Und dann hanelst du entsprechend.

Du kannst in jedem Moment darauf zugreifen, rein schlüpfen und damit deinen Tag retten.

Das ist auch keine unechte Version von dir. Es ist vielmehr dein echtes, tief inneres Selbst.

Mit deinem anderem Ich kannst du Selbstzweifel und Furcht überwinden. Egal welche Unsicherheit.

Was ist deine Super-Kraft?

Die größte Kraft auf der Erde ist die prachtvolle Kraft, die wir alle besitzen… die Kraft des menschlichen Gehirns!

Professor X

Der echte Schlüssel liegt in dem Bereich zwischen unseren Ohren. In unserem Kopf. Jetzt müssen wir nach innen schauen.

Wie kannst du dich verwandeln? Womit wir uns assoziieren, dessen Verhalten nehmen wir an.

Wenn das Spielfeld sich ändert zeigst du dein anderes Ich. Peter Parker ist nicht mehr er, sondern Spiderman.

Du selbst siehst dein heroisches Gesicht und glaubst es. Damit präsentierst du es auch Anderen. Was werden sie tun? Sie glauben es.

Das ist der Moment in dem du deinen inneren Feind besiegst. Du wirfst ihn zu Boden. Du lässt diese negative innere Stimme nicht mehr zu. Vor allem machst du nicht mehr, was sie sagt.

Denn du weißt genau wer du bist, wo du herkommst und wohin du willst.

So wie Wonder Woman eine Ladung Energie auf den Feind wirft und ihn ausschaltet.

Das ist deine Art dich daran zu erinnern, wer du bist und was du erreicht hast. Das machst du jetzt immer, wenn Selbstzweifel in deine Denk-Sphäre kommen.

Du lässt das nicht mehr zu.

„Was denkst du wer du bist?“ Du gibst eine neue Antwort auf diese Frage. Sie lässt keinen Platz für Unsicherheit oder Zweifel.

Sieh dir doch die Beweise an. Du baust dir deine Geschichte auf den harten Fakten zusammen. Auf dem was du bereits erreicht hast.

  • Was hast du überwunden?
  • Wo bist du bereits durch navigiert?
  • Wozu bist du fähig?
  • Was ist dir wirklich wichtig?
  • Was liegt noch vor dir?

Dein innerer Feind erzählt dir eine Nonsens-Geschichte über dich. Es liegt an dir, eine bessere Geschichte zu erzählen.

Angriff auf der Bühne

Ich denke ein Held ist ein normaler Mensch, der die Kraft findet durchzuhalten und weiter zu machen trotz überwältigender Hindernisse.

Superman

Erinnerst du dich noch an die Geschichte vom Anfang? Jetzt stell dir die Situation nochmal neu vor.

Du stehst hinter der Bühne. Gleich musst du raus. Die Stimme in deinem Kopf meldet sich. „Wer denkst du eigentlich, wer du bist?“ Du weißt es jetzt.

Jetzt verwandelst du dich in Super Woman oder Nelson Mandela.

So schlägst du die Stimme mit aller deiner Kraft nieder. Du weißt, wer du bist, woher du kommst, was du erreicht hast und wohin du willst.

Die Geschichte läuft in deinem Kopf ab.

Welchen Eindruck machst du jetzt auf dein Publikum? Jeder spürt deine Energie. Sie sind begeistert. Du bekommst tosenden Applaus!

Das funktioniert nicht, weil dein Publikum die Geschichte kennt und glaubt. Es funktioniert, weil du das glaubst was du tust und sagst!

Deine 4 Schritte zum Superheld

Manchmal muss man erst einen Glaubenssprung machen. Der Vertrauensteil kommt später.

Man of Steel

Du hast keine Zeit mehr zu verlieren, indem du dir erzählst das du unfähig bist.

Beantworte sehr sorgfältig die Frage „Was denke ich wer ich bin?“

Du musst sicherstellen, dass du dir eine verdammt gute Geschichte erzählst. Egal was das ist. Du stellst damit die Weichen für deinen eigenen Erfolg.

Beginne jetzt damit! Mach diese Schritte:

1) Kenne dein Warum

Niemand kann dich motivieren. Das kannst nur du. Du musst für dich selbst wissen, was dich wirklich antreibt. Was ist deine tiefe Emotion? In den Worten Emotion und Motivation steckt „motio“. Das ist der lateinische Begriff für Bewegung. Was bewegt dich wirklich? Was steht für dich über allem im Leben?

Willst du deiner Gemeinschaft dienen? Kinder glücklich und stark machen? Eine geniale Erfindung hinlegen? Einen großen Beitrag leisten in deinem Fach?

Mit Klarheit über dein Warum schaffst du nun deine Identität.

2) Schaffe deine Identität

Wir stoßen auf dem Weg zum großen Ziel unseres Lebens auf Herausforderungen. Was ist dein anderes Ich, mit den du diese überwinden wirst? Welche Geschichte wirst du dir erzählen, wenn die quäkende Stimme in deinem Kopf das Ruder übernehmen will?

Entscheide über deine Fähigkeiten. Du kannst verschiedene Identitäten haben für verschiedene Momente. Vielleicht gehören sie zu den verschiedenen Rollen in deinem täglichen Leben. Mutter, Unternehmerin, Schwester, Freundin, Aktivistin, Patient, Angehörige. Oder sie sind allgemeiner.

Für deine neue Super-Identität kannst du Klarheit gewinnen mit gezielten Fragen:

  • Wer ist sie?
  • Wie fühlt sie sich?
  • Was denkt sie?
  • Was kann sie?

Bist du Super Woman, die in schwierigen Situationen auftaucht und dich im Rennen hält?

Was tut sie? Wie verhält sie sich? Was passiert, damit du nie ans aufgeben denkst?

3) Übe 30 Tage am Stück

Und dann wiederholst du dein neues mentales Gespräch so lange, bis es dir in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Es muss im entscheidenden Moment sofort abrufbereit sein!

Du probst die Ereignisse deswegen immer wieder. Täglich. Lange bevor sie passieren. Erzähl dir diese Geschichten tausend Mal.

Du führst hilfreiche Selbstgespräche. Das fühlt sich anfangs komisch an. Man glaubt es nicht richtig.

Aber dein Hirn gewöhnt sich daran. Es glaubt im Laufe der Zeit das, was du ihm am meisten erzählst. So wirst du nach einer Weile diese Kräfte unbewusst zeigen.

4) Offenbare deine Super-Power

Und dann ist es so weit. Ein Tag. Ein Moment. Du siehst, wie die Situation sich verändert. Das Blatt scheint sich gegen dich zu wenden. Aber du erkennst es.

Du schaltest um: Angst AUS, Superpower AN.

Jetzt lass deine Kraft raus, um deine ansprechende Zukunft zu erschaffen. Nichts bleibt dem Zufall überlassen. Du kennst dein Warum und du kennst deine Waffe. Du weißt wer du bist, woher du kommst und wohin du willst. Ab sofort setzt du es ein, sobald es nötig wird.

Dein Held übertritt den bestimmten Punkt. Du lässt die gewöhnliche Welt hinter dir.

Dein neues Abenteuer beginnt!

Bücher zum Vertiefen

Willst du das Thema vertiefen? Dann nutze diese Bücher dazu: The Alter Ego Effect und The Big Leap.

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9+ Dinge von Kindern lernen

Die Kinder sind gekommen, um unsere Lehrer zu sein

Louise Hay

Wir denken wir wissen, wie Eltern und Kinder sein sollen. Oder ist das nur Ignoranz? Denn auch Erwachsene können unheimlich viele Dinge von Kindern lernen. Hier stelle ich die 9 vor, die mein Sohn mir beigebracht hat!

Lass mich dir meine Geschichte dazu erzählen:

Am Tisch neben uns saß ein Mann mit einem Kind. Der Junge war vielleicht 5 Jahre alt. Er ließ sich mit Engelszungen bitten, um einen Löffel Suppe zu essen. Sein Vater war geduldig. Aber er hatte doch zu kämpfen.

Da drehte er sich zu uns. Er sagte „Super, wie ihr Sohn isst.“ „Oh, danke“, sagte ich.

Später erst habe ich darüber nachgedacht. Meine Augen wurden geöffnet. Das war mir vorher so nicht aufgefallen. Je länger ich überlegte, desto mehr erkannte ich, dass ich wirklich großes Glück hatte. Mein Sohn war echt pflegeleicht.

Und noch besser: Mir wurden langsam die Augen für die umgekehrte Perspektive geöffnet. Ich konnte auch viel von ihm lernen.

Wir sind es nur gewohnt die Lehrer zu sein. Die Besserwisser. Und dabei übersehen wir so viel Wertvolles.

Wenn wir unser Herz öffnen ist vieles möglich. Das sind Dinge, die weit außerhalb unseres Intellekts liegen.

Diesen Weg bin ich jetzt schon viele, kleine Schritte gegangen. Es gab Zwischenstationen. Zuerst kam die Wertschätzung. Eine andere später war das Dankbarkeits-Tagebuch.

Aber wie viel kann ich von (m-)einem Kind lernen?

Heute zeige ich euch ein weiteres Ergebnis dieser spannenden Reise. Begleite mich auf der Reise zu 9 Dinge, die ich von meinem Kind lerne.

Übersicht

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1 Lache viel!

Wir lachen nicht, weil wir etwas zu lachen haben. Wenn wir lachen, finden wir etwas worüber wir lachen können.

Erwachsene nehmen die Welt viel zu ernst. Jahrelang. Wir unterdrücken viele Gefühle. Am Ende sind wir emotional verstopft.

So haben wir auch das Lachen verlernt. Gerade 15 x am Tag gönnen wir uns den Spaß. Kinder dagegen 400 x. Dabei sind die Effekte nachgewiesen und enorm.

Wenn wir am Leben sind, haben wir schon einen Grund zum Lachen.

Nimm dir Zeit und betrachte alles als großen Spielplatz. Lass deine Gefühle raus!

Wir können uns immer für Freude entscheiden. Verschiebe sie nicht!

Praktischer Tipp: Mach mit deinem Kind oder einer anderen Person einen Grimassen-Wettbewerb. Also: Welche Grimassen kannst du machen? Die beste Fratze gewinnt 🤪

Praktischer Tipp: Etwas belastet dich? Lache darüber. Schüttle es ab!

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2 Sei du selbst!

Prinzessin: Es war eure Pflicht zu Hause zu bleiben. Doch euer Herz befahl euch die Regeln zu brechen. Wie habt ihr es geschafft auf die Stimme eures Herzens zu hören?

Mulan: Naja, das war nicht einfach. Aber indem ich meinen Gefühlen folgte tat ich genau das Richtige. Und eines habe ich gelernt. Ich bin nur meinem Herzen verpflichtet!

Prinzessin: Ich bin nur meinem Herzen verpflichtet, Oh ja. Wie sinnvoll das klingt. Wie wunderbar.

aus dem Film Mulan 2

Klar sagen uns immer viele wo es lang geht. An einigen Stellen ist das auch gut. Stell dir mal den Verkehr vor, wenn sich keiner mehr an irgendwas hält.

Aber was ist mit deiner Umgebung? Mit deiner Arbeit? Mit deinem Freundeskreis? Bist das alles du? Oder lebst du nach der (vermeintlichen) Erwartung von anderen?

Natürlich haben wir oft auch gute Vorbilder. Aber du bist einzigartig.

Mach andere nicht mehr länger nach.

Erlaube dir zu träumen! Träume groß!

Du kannst dich immer wieder (neu) erfinden.

Wer du gestern warst, musst du nicht heute sein. Wer du heute bist, musst du nicht morgen sein.

Mal spielst du Cowboy und Indianer, mal Familie oder Schule, mal Soldat. Ganz egal was es ist. Hauptsache du fühlst dich damit wohl.

Was ist deine Mission? Was bringt dich morgens aus dem Bett? Ohne Wecker. Was macht dich glücklich?

Lass deine Ideen raus. Sei mutig und hör auf dein Herz.

Wir nehmen ja ohnehin schon in vielen Situationen verschiedene Rollen ein. Warum also nicht mit ganzem Herzen spielen?

Praktischer Tipp: Frage dich jeden Tag morgens „Was ist mir heute am wichtigsten?“

Praktischer Tipp: NImm dir regelmäßig Zeit und höre in dich hinein. Was will ich? Welche Dinge sind mir wirklich wichtig? Was sind meine Ziele? Bin ich wirklich bereit wertvolle Zeit meines Lebens dafür zu opfern

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3 Bleib neugierig!

Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Fantasie aber umfasst die ganze Welt.

Albert Einstein

Gönne dir Freude (Punkt 1) und tu viel Neugier dazu! Das verleiht dir Flügel!

Alle deine aktuellen Grenzen wurden dir von außen auferlegt. Oder von dir selbst. Aber du bist frei, sie zu verschieben. Du selbst kannst es spannend machen.

Erliege auch nicht der Illusion, dass die Ideen und die Welt fix sind. Hab die Bereitschaft immer wieder zu lernen. Hinterfrage. Sei neugierig.

Geh die Dinge spielerisch an.

Was kannst du hier und jetzt lernen?

Welche Dinge kennst du noch nicht?

Was poppt in deinem Herz hoch?

Womit wolltest du schon immer mal eigene Erfahrungen mache? Trau dich zu experimentieren!

Praktischer Tipp: Frage dich jeden Abend vor dem Schlafen „Was habe ich heute gelernt?“

Praktischer Tipp: Was hat dich als Kind begeistert? Suche Wege dieses Gefühl zurück zu holen. hast du gern gemalt? Tu es wieder. Oder visualisiere es mindestens! Träume lebhaft!

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4 Ohne Vorurteile!

Vorurteile sind die Vernunft der Narren

Voltaire

Wie oft passiert es mir selbst. So viele Schubladen in meinem Kopf. Du kommt jemand. Groß, klein, dick, dünn, doof, klug, sympathisch, langweilig, ansprechend, spontan, cool. Die erstbeste öffnen. Und rein damit.

Geht es dir auch so?

Kinder gehen so wundervoll offen auf andere zu. Sie haben diese Riesen-Kommode mit den unglaublich vielen Fächern noch nicht.

Aber auch wir können uns entscheiden den anderen eine Chance zu geben. Offen auf jemanden oder etwas zugehen. immer.

Es gibt so viel mehr als schwarz-weiß.

Buntstifte

Siehst du die vielen Farben?

Die Natur ist voller Vielfalt. Diese Vielfalt ist unser Leben.

Bereichern wir uns also! So gibst du jedem die Chance dein bester Freund zu werden.

Praktischer Tipp: Sprich 1 x am Tag mit einem Menschen, den du sonst nicht beachten würdest. Zeig dich offen und interessiert!

Praktischer Tipp: Wann hast du zum letzten Mal den Duden konsultiert, um ein großartiges Wort für jemanden zu finden? Anmutig, herausragend, pfiffig, spontan, vorzüglich. Es gibt viele tausend Einträge.

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5 Sei mutig!

Wenn du fällst, versuche auf dem Rücken zu landen. Wenn du hoch schauen kannst, kannst du auch wieder aufstehen

Leslie Brown

Manchmal sind es kleine Dinge. Aber manchmal auch Großes. Und wir verlangen danach. Doch wir tun es nicht. Wir haben Angst.

Natürlich gibt es Dinge, die wir auch mutig nicht tun sollten. Also lauf bitte nicht zu Fuß über die Autobahn!

Aber wie oft fallen wir hin und stehen nicht wieder auf? Warum haben Kinder das scheinbar nicht? Sie sind einfach nicht so gesteuert von ihren Gedanken. Die Vorstellungen was alles absolut schreckliches passieren könnte. Es ist zu 99% nur in unseren Gedanken, wo sich alles Drama abspielt.

Wenn wir das erkennen, sehen wir jeder Angst ins Auge. Wir können dann nachts im dunkelsten Wald stehen. Und wir handeln trotz Angst.

Das ist der einzige Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern: beide fallen, aber der Gewinner steht wieder auf und kämpft weiter!

Praktischer Tipp: Zeig dir selbst warum deine Angst unbegründet ist. Schreib mindestens 3 Gründe auf!

Praktischer Tipp: Mach es bunt. Zieh ein farbenfrohes Kleidungsstück an oder drück dich in anderer Form deine einzigartige Persönlichkeit zum Ausdruck!

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6 Leb im Jetzt!

Das Gestern ist fort – das Morgen nicht da. Leb‘ also heute!

Pythagoras von Samos

Wir haben immer nur diesen einen Moment. Als Kind kann man in 24 Stunden so unendlich viel finden, worüber man staunen kann.

Es gibt endlos viele, großartige, kleine und große Dinge. Schaue danach und du wirst sie finden.

Genieße sie. Koste von deinem Moment.

Ich liebe diesen Punkt. Eine kleine Auszeit. Ich stelle mir oft einen Timer, um nicht zu lange an einem bestimmten Thema zu arbeiten. Dann bimmelt es. Nun mache ich was anderes. Suche den Fokus in diesem Moment. Was gibt es bezauberndes in diesem Augenblick?

Dabei kannst du alles andere vergessen. Die Zeit vergeht wie im Flug.

Praktischer Tipp: Halt 3 x am Tag inne und finde etwas, worüber du gerade stauen kannst! „Siehst du, wie der Aufzug beinahe magisch und ohne Absturz mehrere Etagen überwunden hat?“

Praktischer Tipp: Leg regelmäßig Tage ohne Uhr oder Handy ein. Das hast du doch als Kind auch nicht gebraucht (-;

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7 Sei aktiv!

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.

Charles Darwin

Kinder lieben es aktiv zu sein. Meist sind es die Erwachsenen die sie schnell auch bei diesem Thema bremsen.

Aber es liegt einfach in ihrer Natur. Nicht nur als Kinder. In jedem Alter.

Wir haben einen angeborenen Drang lebendig und aktiv zu sein. Wie bei Pflanzen: Die Pflanze wächst und wächst. Es gibt keinen absoluten Stillstand.

Mein Sohn wollte mit mir auf das Trampolin gehen. Ich sagte „Jetzt habe ich keine Zeit“. Gerade war ich am grübeln. Versuchte Probleme zu lösen. Doch dann hab ich mich überreden lassen. Die Ideen kamen beim Springen. Und wir hatten einen riesigen Spaß!

Was hast du als Kind aktiv gemacht? Kannst du dich erinnern? Bist du auf Bäume geklettert? Boot gefahren? Hast du ein Lagerfeuer gemacht? Eine Nachtwanderung? Warst du schwimmen im Meer?

Die positiven Effekte für unsere Fitness, das Immunsystem und dein Wohlbefinden stehen außer Frage.

Praktischer Tipp: Mach ein Date mit der Natur. Trag in deinen Kalender ein wann du rausgehen wirst. Und triff dich mit ihr!

Praktischer Tipp: Nimm das Wetter wie es kommt. Wann warst du das letzte Mal draußen im Regen? Jede Jahreszeit hat ihre zauberhaften Seiten.

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8 Verzeihe!

Niemals in der Welt hört Hass durch Hass auf. Hass hört durch Liebe auf.

Buddha

Oft sagen wir Kindern „Entschuldige dich bei …“. Selbst tun wir es aber viel zu wenig.

Dabei bedeutet nicht verzeihen sich selbst zu schaden.

Und wer weiß, ob die andere Person sich überhaupt daran erinnert. Oder es genauso sieht wie du. Denk nicht länger, dass du so hyper-wichtig bist.

Da bin ich absolut keine Ausnahme. Erst kürzlich wurde ich wieder freundlich darauf hingewiesen, dass ich sehr ich-bezogen bin und mich zu wichtig nehme. Ja, das stimmt. Was habe ich zu verlieren, wenn ich verzeihe? nichts. Null. Zero. Nada.

Im Gegenteil: Man kann nur gewinnen!

Also lass es einfach los. Tu dir den Gefallen.

Mädchen mit Blumen

So gibst du dir eine neue Richtung. Oft denken nämlich nur wir es sei furchtbar unverzeihlich.

Und vergib auch dir selbst.

Du wirst feststellen: Man steht sich nicht mehr selbst so im Weg.

Praktischer Tipp: Nimm dir 1 x täglich Zeit und denke nach, wo du gerade etwas verzeihen kannst. War ein Verkäufer unfreundlich zu dir? Die Person muss nicht da sein. Sieh sie vor deinem geistigen Auge. Sag „Ich vergebe dir und bitte dich mir zu vergeben“ und stell dir vor wie sie dann dasselbe sagt.

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9 Bitte um Hilfe!

Hilf mir, es allein zu tun.

Maria Montessori

Niemand ist perfekt. Das weißt du.

Auch du musst nicht alles können. Oder in allem gut sein.

Lass dir helfen, um zu lernen. Oder um dich auf andere Dinge konzentrieren zu können. Hol dir also einfach Hilfe, wenn es geeignet ist.

Was ist ein Thema bei dem du gern weiterkommen willst, aber irgendwie hängst du fest? Wo willst du dich besser auskennen? Was willst du lernen? Was beherrschen?

Eine neue Sprache? Eine Fähigkeit für den Beruf? Einfühlsamer sein mit anderen? Dinge aufarbeiten? Die etwas bauen oder gestalten lassen?

NImm dir das wichtigste Thema und fange jetzt an!

Praktischer Tipp: Bezahlte, professionelle Hilfe wirst du ernster nehmen und sie bringt dich schneller voran!

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Jetzt bist du dran: Spiele!

Warum tut es uns so gut, von Kindern zu lernen? Wir haben alle das innere Kind in uns. Viele von uns haben aber den Kontakt verloren.

Doch wir müssen keine Angst haben. Auch als Erwachsene passen wir hervorragend mit unserem inneren Kind zusammen. Es zeigt uns Liebe, Empathie, Freude. Wir lernen wieder richtig lebendig und neugierig zu sein.

Praktischer Tipp: Nimm dein inneres Kind an die Hand. Unternehmt mindestens 1 x pro Woche etwas zusammen. Dabei verbringst du wundervolle Zeit mit diesem wunderschönen, unschuldigen, kleinen Kind.

Ihr lernt euch (wieder) besser kennen. Ihr baut Vertrauen auf. Seid glücklich. Denn: Was nützt dir alles Geld der Welt, wenn du doch keine Freude im Herzen hast?

Hol dir dein Kind-Sein zurück!

Zusammen seid ihr stark – dein großes und dein kleines Ich!

Wo kannst du anfangen? Schau dir noch einmal die praktischen Tipps in diesem Beitrag an und setze die um, die dich am meisten ansprechen! Trau dich! Hör auf dein Herz!!

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Was kann man noch lernen?

Hast du noch Anregungen, die ich hier vergessen habe? Was hast du von Kindern gelernt? Sende mir deine Tipps als Kommentar oder hier.

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samle
samle

Meine Mission ist es wundervollen Wesen (wie dir 😀) auf dem Weg zu sich selbst zu helfen: Jeder hat immenses, einzigartiges Potenzial zu entfalten! 🚀

20 zeitlose Tipps: So erreichst du deine atemberaubenden Ziele!

Du musst dein Ziel sehen, um es treffen zu können!

Robin Sharma

Willst du erfolgreich sein? Egal in welchem Bereich deines Lebens? Egal wer und wo du bist?
Es geht!
Hier erfährst du die zeitlosen Tipps von Siegern.
So erreichst auch du deine großen Ziele!

1) Kenne dein Warum!

Was ist diese große Sache, die dich motiviert?
Warum willst du das? Was ist das Ziel hinter deinem Ziel?
Reflektiere. Frage dich: Warum will ich das wirklich?
Warum will ich … [Ziel]? Mach das über 7 Ebenen mit jeder neuen Antwort.
Ein Beispiel: Ich will eine hervorragende Fitness. Warum will ich „eine hervorragende Fitness“? Weil ich dann mehr Energie habe. Warum will ich „mehr Energie haben“? Weil ich ….
Mach es nicht kompliziert. Schreib einfach auf, was dir zuerst in den Sinn kommt.
Damit kommst du an dein verstecktes „Warum“.

2) Notiere es!

Was nützt es, wenn es nur ein vager Wunsch ist? Es muss konkret sein.
Schreib es genau auf. Nur im Kopf zählt nicht.
Setz dir ambitionierte Ziele.
Du wächst mit ihnen!

3) Leg ein Datum fest!

Bis wann willst du das erreicht haben? Leg einen konkreten Zeitpunkt fest.
Ein Beispiel? Ich bin mal ausgewandert. Dafür hatte ich mir 6 Monate gegeben. Durchgezogen habe ich es in 3 Monaten.

4) Leg eine Zahl fest!

Das geht nicht bei allen Zielen, aber es hilft immens: Nutze eine Zahl. Willst du „mehr verdienen“? Oder willst du „bis zum 31.12. monatlich 20.000€ verdienen“?
Sag du mir, was man eher erreicht.

5) Verpflichte dich!

Mach es öffentlich. Teile dein Vorhaben anderen mit.
Warum? Du willst später nicht als Versager dastehen. Dann zieht die Nicht-Versagen-Motivation weiter, sobald die anfängliche Eigen-Motivation nachlässt.
Lass es dir aber nicht ausreden – siehe Punkt 14.

6) Rechenschaft ablegen

Such dir jemanden, mit dem du dich täglich über den Fortschritt bei deinen Zielen austauschen kannst. Das ist eine gute Vertiefung zu Punkt 5.
Die Person muss nicht die gleichen Ziele haben.
Macht einen täglichen Check-In über Ziele für den Tag und Erreichtes vom Vortag.
Das kann eine einfache Textnachricht oder E-Mail sein. Nehmt, was euch am besten passt.
Es braucht nicht mehr als 2-3 Minuten pro Tag.
Optional könnt ihr euch wöchentlich anrufen und über den aktuellen Stand sprechen. Was war gut, was lief nicht gut und warum?

7) Fange da an, wo du bist und mit dem, was du hast!

Warte nicht auf einen besonderen Moment. Niemand wird es dir auf einem Silbertablett servieren. Du musst deinen Arsch hochkriegen!
Tu es! Jetzt!

8) Bleib täglich dran!

Schreibe deine Ziele jeden Tag neu auf. Nutze dafür dein Tagebuch.
Damit erinnerst du dich daran. Du erschaffst dein zukünftiges Ich.
Mach das in deiner Morgen-Routine. So nutzt du die Macht der Gewohnheit. Zusätzlich verankerst du es tief in deinem Unterbewusstsein und es kann für dich arbeiten.

9) Mach Baby-Schritte!

Tue täglich den nächsten kleinen Schritt.
Überlege: Was kann ich heute tun, was mich meinem Ziel am meisten näher bringt?
Versteife dich nicht auf einen bestimmten Verlauf. Du musst nicht den ganzen Weg vorher kennen.

10) Iss den Frosch!

Das ist eine Metapher dafür, dass man morgens zuerst das schwierigste erledigt.
Eine merkliche Aktion für dein Ziel!
Also tust du zuerst morgens den nächsten Schritt für dein Ziel.
Keine Ausnahme!

11) Investiere!

Du kannst die Zeit zur Erreichung deiner Ziele um 80% verkürzen. Das kann monetäre Investition sein und Zeit. Lerne!
Such dir professionelle Hilfe.

12) Tu so, als ob!

Visualisiere dich täglich mit deinem erreichten Ziel.
5-10 Minuten reichen. Fühle es mit allen Sinnen.
Das kannst du mit deiner Morgen-Routine verbinden.

13 Bleib flexibel!

Du änderst dich im Laufe der Zeit. So auch deine Ziele
Halt nicht um des Zieles willen daran fest.
Schau einfach in deine Schatzkiste.

14) Ignoriere die Nein-Sager!

Du bist das Produkt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst!
Umgib dich also mit Menschen, die schon weiter sind als du.

15) Mach dich schlau!

Verschlinge jeden Tag 30 Minuten aufbauende Inhalte.
Lies viele Bücher, höre Podcasts und mache Programme von Erfolgreichen.
Weißt du nicht wo du anfangen sollst?
Hier ein Tipp.

16) Such dir Vorbilder!

Lass dich von den Großen in deinem Feld und darüber hinaus inspirieren.
Wer hat schon erreicht, was du willst? Oder etwas ähnliches?
Lies ihre Biografien, Interviews oder nimm Kontakt mit ihnen auf.

17) Such dir ein Gewinner-Mantra!

Hast du noch keins?
„In mir steckt die Kraft, mein Ziel zu erreichen. Ich nutze alle meine verborgenen Möglichkeiten!“
Ein Mantra ist eine Reihe von kraftvollen Worten, die dich immer aufbauen.

18) Singe dein Gewinner-Lied!

Wähle einen Song der dich persönlich unheimlich motiviert.
Hör das Lied in der Endlos-Schleife unter der Dusche. Und singe laut mit!
Worte haben unheimliche Kraft.
Das stärkt dein Unterbewusstsein.

19) Mach die Sieger-Pose!

Wie stehst du auf dem Sieger-Podest?
Was machst du dann?
Ja, genau das – vor dem Spiegel, jeden Morgen, 1 Minute!

20) Sag Nein!

Ja, sag Nein! Zu allem, was nicht dein Ziel ist!

Du kannst es!

Ich weiß, dass großes in dir steckt! Lass die Welt davon erfahren.
Was liegt dir am meisten am Herzen?
Welches Projekt nimmst du jetzt in Angriff?
Fang heute an!

In 💙, Samuel

Auswandern können nur Millionäre oder Singles? Schwachsinn!

Auswandern? Es hat meinen Horizont kilometerweit geöffnet. Eine unschätzbare Erfahrung!

Willst du dich frei und lebendig fühlen? Dich in einem anderen Land verwirklichen? Oder willst du deine Sprachkenntnisse verbessern und echt in die Kultur eintauchen? Ein Land in einer ganz unbekannten, vollständigen Art und Weise erfahren? Dich tief ins das Leben dort integrieren? Deinen lang gehegten Traum verwirklichen? Eine Erfahrung machen, die dir niemand mehr nehmen kann?

Dann hast du bestimmt schon mal ans auswandern gedacht.

Aber du hast noch keine Ahnung, wie das geht und ob das überhaupt klappt? Oder du traust dich nicht?

Mach es offiziell

Auch du kannst diesen Schritt schaffen. Egal wer oder was du bist, woher du kommst oder was du bisher gemacht hast.

Womit anfangen? Zunächst mit dem Glauben, dass es für dich möglich ist. Und dann? Am besten machst du dein Vorhaben allen wichtigen Leuten bekannt. Denen, die es deiner Meinung nach wissen müssen.

Du setzt dir ein konkretes Datum. Nicht Jahre entfernt in der Zukunft. Nimm etwas greifbares. Unter 1 Jahr. Oder 6 Monate. Und dann? Du machst es einfach. Hast du einmal so viele Hebel in Bewegung gesetzt, dass es kein (einfaches) zurück mehr gibt, wird es von ganz alleine.

2 Jahre Ausland

Wie soll man beginnen? Das ist unterschiedlich. Ich schildere dir meine Erfahrung von 2 Jahren in Santa Cruz. Und du merkst beim Lesen: das ist auch für mich möglich. Ich bin ja auch nur ein Mensch, so wie du. Und tausende haben das schon vorher getan. Also kannst du das auch! Du weißt? Dieses Gefühl von Abenteuer, Freiheit und Neuem. Herausforderungen, die du meisterst und das Gefühl der Zufriedenheit, dass sich einstellt.

Vorgeschichte

Das mit dem Auswandern haben wir in 3 Monaten durchgezogen. Aber die Voraussetzungen dafür wurden schon eher gelegt. 2003 habe ich mich an der Uni für Spanisch eingeschrieben. Dann habe ich 2006 mein Praktikum im Ausland gemacht. Ich wollte für mich selbst herausfinden, was es mit dem Zauber von Südamerika auf sich hat. So bin ich nach Ecuador. Genauer gesagt nach Guayaquil nahe der Pazifik-Küste. Dort habe ich 8 spannende Monate verbracht. Das beste Ereignis? Ich habe meine (damals zukünftige) Frau dort kennengelernt. Das war 2 Monate vor der geplanten Abreise. Eine echte Zwickmühle. Rational „nein“ sagte das Hirn. Aber mein Herz war klar: „Frag sie, ob sie mitkommen will. Sonst weißt du nie, ob es funktioniert.“ Also hab ich das getan. Sie war wirklich mutig und hat ja gesagt. Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass sie kein Wort deutsch konnte, noch nie in Europa gewesen war und mich noch nicht gerade lange kannte. Das Schöne? Wir haben es beide nicht bereut.

So haben wir zusammen 10 wundervolle Jahre in Deutschland verbracht. Diese Zeit war interessant, lehrreich, erfolgreich und schön für uns.

Entscheidung fällt

Aber es war eben auch wieder Zeit für etwas Neues. Und meine Liebste kommt aus Bolivien. Mein Frau wollte gern wieder in der Nähe ihrer Familie sein, die sie für ihr eigenes Gefühl zu sehr verlassen hatte. Plus: dort schien ein eigenes Haus kurz- bis mittelfristig erreichbar. Die Entscheidung fiel: Wir wandern nach Bolivien aus. Also schlugen wir eine neue Seite auf im Buch des Lebens.

Zwischen der Entscheidung und der Umsetzung lagen knapp 3 Monate. Ich glaube auch, dass es wichtig ist sich solche zeitlich Grenzen zu setzen, weil man sonst Gefahr läuft, dass es ein Traum bleibt. Mich treibt dabei immer an, dass mein Bruder nie diese Chance hatte und das auch meine geliebte Oma mal gesagt hat ich solle meine Zeit nie mit den falschen Dingen verbringen.

Santa Cruz, ich komme!

Das war wirklich spannend. Wir haben also angefangen es den wichtigen Leuten um uns herum zu erzählen. Einige fragten sogar „Gibts da überhaupt Schulen?“. Aber der überwiegende Teil der Reaktionen war positiv und bestärkend. Dann zog die Nicht-Versagen-Motivation weiter, als die anfängliche Eigen-Motivation kleiner wurde.

Jetzt war ich ja noch nie komplett ausgewandert. Was hab ich dann gemacht? Erst lange Berichte lesen? Nein, dafür bin ich zu praktisch veranlagt. Ich habe mir einfach alles vorgenommen, was mir so einfiel. Viele Dinge gekündigt. Du weißt schon: Versicherungen, Verträge und anderes Zeug, was man so im Laufe der Zeit ansammelt.

Dabei war mir wichtig einen kompletten Cut zu machen. Ich wollte nicht mit einem Bein in Deutschland bleiben. Das wäre mir echt zu doof gewesen. Und so einen großen Spagat schafft auch der beste Athlet nicht 😉

Wir haben uns auch informiert, wie man ein paar persönliche Dinge von A nach B bekommt. Wir holten Angebote von internationalen Umzugsfirmen ein. Mit etwas Geduld und Glück gerät man an hilfreiche Partner, die sogar preislich sehr akzeptabel sind. Die Abwicklung ist nicht mal so kompliziert für einen Container an sich.

Auch meine Arbeit habe ich gekündigt, die Firma von meiner Frau aufgelöst und unser Auto haben wir verkauft. Nun habe ich auch das Kind von der Schule abgemeldet und Flugtickets für uns gekauft. One-Way für Frau und Kind. Ich bin nach ein paar Wochen nochmal zurück und habe hier alles nötige abgeschlossen: gearbeitet, renoviert, Möbel gepackt, Wohnung übergeben, Geld eingesackt.

So hatten wir mit dem eliminieren verschiedener Dinge aus Deutschland am Ende einen 5-stelligen Betrag zusammen. Das sollte für einen guten Start in Santa Cruz reichen.

10.420 km später

Jetzt wurde es noch spannender: Wir hatten Deutschland wirklich hinter uns gelassen. Zunächst mussten wir etwas zum wohnen finden. Eine vorübergehende Bleibe als erste Station. Da gibt es Zimmer, die man mieten kann, wenn man nicht so viel Geld ausgeben will. Das haben wir gemacht. Schon das war ungewohnt für mich: Du wohnst in einem Zimmer im Haus von anderen Menschen nachdem du deine komplette, private Wohnung hattest. Das war so wie WG mit der Familie. Aber es sollte ja nicht lange so bleiben. Das war auch gut so. denn dort gehst du dann abends schlafen und kriegst kein Auge zu, weil einer gerade immer wenigstens einer genug Lärm macht. Mal war es der Nachbar, der 22 Uhr anfängt sein Haus zu verputzen oder es war auf dem Platz vor dem Haus eine Party angesagt oder die Kirche gegenüber beschallte das ganze Viertel. Das diente uns schnell als Orientierung wie und wo wir (nicht) wohnen wollten.

Auch der Verzicht auf sehr viele Annehmlichkeiten war anfangs herausfordernd. Aber noch wichtiger war etwas anderes. Speziell für mich. Schnell musste ich Geduld lernen. Ich investierte eine ganze Menge Zeit und Geld für meine Aufenthaltsgenehmigung. Zwei Jahre. Das war ein brauchbarer Horizont. Dann checken wir, wie es läuft.

Nebenher haben wir unseren Sohn in der Schule angemeldet und uns nach einem geeigneten Platz zum Leben umgesehen. Schnell hatten wir so etwas wie ein tropisches Paradies vor den Toren der Stadt gefunden: Laguna Azul. Meine Frau war auf dem ersten Schlag verliebt in die unglaublich vielen Blumen und das satte grün. Das komplette Gegenteil zur Stadt. Dort ist alles laut, kaputt, schmutzig und chaotisch. Wir haben ein schönes Grundstück an einem See gekauft. 200 m zum Pool. Da haben wir unser Haus bauen lassen.

Komfortzone verlassen

Anfangs habe ich noch einen normalen Job in meinem Beruf gesucht. Diese Option verwarfen wir schnell. Lächerlich wie viel man dort für wie wenig arbeiten soll. Also habe ich lieber als Freelancer und Lehrer gearbeitet. In weniger Zeit mehr verdient und konnte nebenbei sogar noch Haus bauen und 2 Online-Kurse machen. Und mittags konnte ich mein Kind von der Schule abholen, mit ihm essen und dann im Pool schwimmen gehen. Echt genial!

Das alles hätte ich mir 3 Monate vorher nicht träumen lassen. Klar war nicht immer alles einfach. Auf wundervolle Weise hat sich aber immer ein neuer Weg ergeben.

Ins Haus sind wir abenteuerlich eingezogen, als sie gerade begonnen hatten das Dach zu decken. So konnten wir den Bau besser forcieren. Leider waren die Handwerker nicht motiviert. Eine Pause nach der anderen. Da ist dann sogar mir die Geduld vergangen. Ich hab es angesprochen. „Arbeitet mehr oder ich muss euch weniger zahlen“. Sie wollten Option C: Sie sind gegangen.

Frustrationstoleranz

Dann habe ich selbst gebaut. Mein Vorteil? Von meinem Vater habe ich einiges an handwerklichem Wissen mitbekommen. Zumindest theoretischer Natur. Und heutzutage findet man ja Video-Anleitungen für alles und kann dieses Wissen schnell auffrischen. Dann gings immer direkt an die praktische Umsetzung. Das war echt meist echt anstrengend. Manchmal brauchte es viele Anläufe. Also hab ich Dach gedeckt, Wasserleitungen und Strom verlegt, verputzt und vieles mehr. Sogar Frau und Kind haben mit mir Beton gemacht und Fußboden vorbereitet.

Es hat sich gelohnt. Mit etwas selbst auferlegtem Druck war das Haus nach 2 Jahren fertig.

Und es ist immer noch ein anderes Land: Ich habe auch gelernt, dass Dinge kaputt gehen oder rosten, von denen ich es mir vorher nie gedacht hätte. So habe ich mit meiner Bohrmaschine durch Holzbalken gekämpft. Ich war kurz vor dem aufgeben. Dann war das Ding hinüber. Wer hätte das gedacht? Und in meiner wasserdichten Uhr sammelte sich innen (!) die Feuchtigkeit.

Träume verwirklichen

Das coolste daran ist aber, was ich dort lernen und tun konnte. Vieles davon hätte ich in meiner Heimat in den nächsten 20 Jahren nicht gemacht.

Wir haben zauberhafte Menschen und Orte kennengelernt. Ich liebe es dort das viele frische, super günstige Obst zu essen. Eine Staude Bananen (zirka 120 Stück) für umgerechnet 1,40 € gekauft. Das ist sogar für dortige Verhältnisse günstig. Oder wochenlang eine Mango nach der anderen essen.

Ein Wunsch meiner Frau war immer Motorrad fahren. Dort ist das relativ einfach. Wir haben einfach eins gekauft. Das hat so viel gekostet wo mein Radl aus Deutschland. Und dann fahren gelernt. Jetzt begann es auch mir Spaß zu machen. Vor allem weil dort das Wetter dafür passt und weil man damit den chaotischen Verkehr gut umgehen kann. Auch das Wetter ist echt super dafür. Man wird manchmal auch nass und schmutzig und brutzelt sich in der Sonne.Aber das ist überschaubar (-;

Und Haustiere hatten wir dort auch. Vor allem die Hunde waren eine einmalige Erfahrung. Ich habe viel gelernt bei der Tierapie. Leider ist einer spurlos verschwunden. Ja. Dort gibt’s auch gefährliche und große Schlange und Raubtiere.

Was ich vorher auch nicht gedacht hatte: Ich habe viel mehr Zeit mit meinem Sohn verbracht. Er war damals 9 Jahre. Das hat uns super zusammengebracht. Auch hier habe ich wieder viel gelernt. Und wir hatten unheimlich viel Spaß. Wir waren fast immer draußen.

Die Down-Side?

Gibts Nachteile? Ja. Aber das erstaunliche ist: Auch die könne sich zum Vorteil entwickeln. Klar strampeln wir oft erst mal kräftig, wenn uns was gegen den Strich geht. Ich habe sauviel gearbeitet. Locker 60+ Stunden die Woche. Lernte nur 5-6 Stunden pro Nacht zu schlafen. Hat mir das geschadet? Nein. Im Gegenteil. Es hat Spaß gemacht. Es fühlte sich oft nicht an wie Arbeit.

Besonders habe ich mich endlich getraut andere Dinge zu tun, die ich vorher eher nicht gemacht hätte. Ich habe diesen Blog gestartet. Ich habe größere Visionen und Ziele entwickelt. Es stachelt an, wenn man sich selbst beweist, dass es geht. Also habe ich in mich selbst investiert.

Hasta la vista, Bolivia!

Nun hatte sich im Lauf der Zeit das Leben auch um uns herum weiter entwickelt. Einerseits brauchte ich nun wieder eine neue Aufenthaltsgenehmigung. Die zwei Jahre waren schon fast rum. Und dafür wiederum noch einen neuen Pass. Anderseits hat sich die politische Situation eher angespannt. Schon damals war absehbar, dass der Präsident sein Amt nicht loslassen will und aber im Zweifelsfall mit Gewalt entfernt würde. Also war die Entscheidung klar: wir gehen zurück.

Jedoch bin ich wahnsinnig dankbar für diese Erfahrung und alles was damit verbunden ist. Auch die auf den ersten blick nicht so positiven Aspekte kann ich jetzt in einem neuen Licht sehen. Für mich sind das jetzt nicht mehr Probleme, sondern Chancen zu wachsen.

So bin ich im Juli 2019 in einen Flieger nach Deutschland gestiegen. Dort habe ich in 3 Monaten wieder alles aufgebaut was wir brauchten und dann meine wundervolle Familie nachkommen lassen. Die beiden waren übrigens die ganze Zeit echt tapfer und verständnisvoll: Wir sind ausgewandert und außerdem habe ich noch viel von ihnen verlangt. Eine bessere Begleitung hätte ich nie haben können!

Das kannst du auch!

Es ist so ein großartiger Schritt für die eigene Entwicklung und die Öffnung von deinem Horizont. Sogar dein Herz kann sich öffnen.

Es hilft dir dein ganzes Potenzial zu entfalten! Da geht viel mehr, als du dir jetzt vorstellen kannst!

Auf jeden Fall stellst du sicher, dass du es nicht am Ende deines Lebens bereust und sagst „Hätte ich das doch mal gemacht“.

Das ist eine der besten Formen seine Komfortzone zu verlassen. Warum finde ist das so wichtig? Nur so wächst du. Du erreichst deine Ziele. Siehst du, was mir alles passiert ist? Ich bereue keinen Schritt.

Sowas kann dir niemand mehr nehmen. Du verdienst es. Bleib dran!

In 💙, Samuel

7 Tage Mental-Diät: Stell dein Leben in 1 Woche um!

Inhalt

  • Das Spiel des Lebens
  • Warum macht man eine mentale Diät?
  • Wie funktioniert das? Die Regeln
  • Leitsatz 1: Du bist, was du denkst!
  • Leitsatz 2: Wach auf! Werde ein bewusster Denker.
  • Leitsatz 3: Negative Gedanken können anklopfen, aber du musst sie nicht reinlassen.
  • Leitsatz 4: „Denk“ ist stärker als „Denk nicht“
  • Leitsatz 5: Neuausrichtung – so wird der Feind zum Freund
  • Leitsatz 6: Steh auf und lächle!
  • Leitsatz 7: Sei dankbar und vermehre damit alles
  • Was kannst du erwarten?
  • Jetzt wo du dein Leben geändert hast, ändere die Welt

Das Spiel des Lebens

Das Leben ist ein Spiel: spiel dein Lieblingsspiel!

Ich finde das Leben muss Freude machen! Wie ist das bei dir? Wie sehr verlangst du danach, einfach glücklich und unbeschwert zu sein, wie ein kleines Kind? Wie oft bist du im Flow, voller Leichtigkeit und mit riesiger Lust, die ganze Welt zu umarmen?

Leider leben wir oft inmitten riesiger Berge aus mentalem (Gift-) Müll und damit weit unterhalb unserer Möglichkeiten. Im Laufe der Jahre werden wir konditioniert. Uns wird beigebracht wie wir sein, leben und was wir tun sollen. Wir sind ferngesteuert und merken es vielleicht nicht mal.

Für meine innere Welt habe ich 2001 die erste „Kur“ gemacht. Ich habe alle Medien weggelassen. Der Fernseher tat mir den Gefallen. Er ging kaputt. Damit war meine mentale Landschaft zwar entlastet, aber noch nicht gut bereinigt. Immer noch überwog der Schmutz.

So bin ich 2017 wieder auf das Thema gestoßen. Die Auslöser waren zwei Bücher: Lebe nach deinen eigenen Regeln und Wecke den Riesen in dir. Beim Vertiefen das Themas stieß ich auch auf die 7 Tage Mental-Diät. Das Original-Buch dazu wurde in den 30er Jahren von Emmet Fox geschrieben. Nun ist das nicht so flüssig lesbar, wie wir das heute erwarten. Aber glücklicherweise hat Jacqueline Garwood eine aktualisierte Variante davon veröffentlicht. Genau das hat mir auf die nächste Stufe in meiner persönlichen Entwicklung geholfen. Deswegen stelle ich es dir heute vor.

Warum macht man eine mentale Diät?

Dein eigener Geist ist ein heiliger Raum, in den nichts Schädliches eintreten kann, außer mit deiner Erlaubnis.

Ralph Waldo Emerson

Nun wissen wir, dass in uns bereits eine ganze Menge mentaler Müll lagert, der uns das Leben unnötig schwer macht. Aber warum ist das so? Das sehen wir in diesem Kreislauf:

Existenz mit Kreislauf aus denken – fühlen – handeln – leben und äußeren Einflüssen
Existenz mit Kreislauf aus denken – fühlen – handeln – leben und äußeren Einflüssen

Wie wir denken, bestimmt unsere Gefühle. Wir wir uns fühlen, bestimmt unsere Handlungen. Wie wir handeln, bestimmt unser Leben. Und wie wir leben, bestimmt wiederum unser Denken.

Und woher kommt der Inhalt unseres Denkens? Du weißt es. Genau deshalb macht die mentale Diät Sinn. Man trainiert sein bewusstes Denken, sich auf die guten Dinge im Leben zu fokussieren. Und deswegen ist das oberste Ziel: eine beständige, positive Denkweise.

Wie funktioniert das? Die Regeln

Regeln sind nicht heilig, Prinzipien schon.

Franklin D. Roosevelt

Sei gewarnt, wenn du dich auf diese Reise begibst. Die mentale 7 Tage Mental-Diät ist definitiv kein Spaziergang im Park. Es kann sehr herausfordernd sein auf diesem Weg zu bleiben. Aber es hat auch einen großen, möglichen Lohn. Diese eine Woche kann ein echter Wendepunkt in deinem Leben werden!

Für die mentale Diät folgst du diesen Regeln:

1. Für 7 Tage lässt du keinen negativen Gedanken in dir verweilen.

2. Lass negative Gedanken los, sobald sie du sie vernimmst.

3. Fang von vorne an, wenn du einen negativen Gedanken für eine bestimmte Periode im Kopf hattest.

Ist das einfach? Dann leg los!

Leitsatz 1: Du bist, was du denkst!

Gedanken werden Dinge. Wähle die guten.

Mike Dooley

Wir sind, was wir denken: Das ist eine fundamentale Wahrheit. Ändert sich dein Denken, so tut das auch dein Leben. Vielleicht hast du schon vom Gesetz der Anziehung gehört. Genau das ist damit gemeint. Deine Gedanken erschaffen deine Realität. Du hast die Kontrolle darüber. Wähle sie also sorgsam!

Leitsatz 2: Wach auf! Werde ein bewusster Denker.

Nur durch deinen bewussten Verstand kannst du dein Unterbewusstsein erreichen. Dein Bewusstsein ist der Wachmann am Tor.

Robert Collier

Seit früher Kindheit lernen wir, wie jeder in unserer Familie, unserer Umgebung, unserem Land und unserer Kultur zu sein hat. Unsere Denkmuster werden tief verwurzelt und automatisiert. Aber du kannst lernen sie aktiv zu wählen. Anfangs ist es überwältigend bei zirka 10.000 Gedanken pro Tag.

Wie kannst du beginnen sie zu kontrollieren? Wir müssen unser kleines Ego verlassen und die Perspektive von unserem größeren Selbst einnehmen, das wiederum Teil des großen Ganzen ist. Wir tun das immer, wenn wir bewusst über etwas nachsinnen.

Wir können nicht jeden Gedanken überwachen. Aber wir können immer, wenn wir einen negativen Gedanken wahrnehmen, ihn aktiv aus unserem Sein verbannen! Du bist der Türsteher. Du entscheidest. Das erfordert am Anfang Konzentration und Anstrengung, aber bald wird das deine zweite Natur.

Leitsatz 3: Negative Gedanken können anklopfen, aber du musst sie nicht reinlassen.

Deine Philosophie drückt sich am besten in deinen Entscheidungen aus, nicht mit deinen Worten.

Eleanor Roosevelt

Was genau ist ein negativer Gedanke? Alles was mit Angst, Versagen, Enttäuschung, Schwierigkeiten, Neid, Kritik, Geiz, Hass, negativen Urteilen und dergleichen zu tun hat! Aber du brauchst keine Liste. Sie haben alle eins gemeinsam: Sie sind nicht konstruktiv und bringen dich in eine Abwärtsspirale. Das hilft niemandem.

Was macht du also mit negativen Gedanken?

1. Frag dich einfach Wäre es nicht schön, wenn …? und finde so die besten für dich vorstellbaren Alternativen.

2. Begutachte und sage „Guter Gedanke: du darfst rein“ und „Schlechter Gedanke: du bleibst draußen“.

3. Sprich das Nicht-Knoten-Gebet

All das hilft dir im Umgang mit negativen Menschen und Situationen. Es macht dich bereit für Herausforderungen. Anfangs ist das erschöpfend. Das ist, wie wenn man beginnt ein verwahrlostes Haus zu reinigen. Erst mit der Zeit kommt an einzelnen Ecken etwas Glanz. Später wird es aber mehr. Das Fundament wird stärker. Dann wirst du auch mit Herausforderungen besser umgehen können.

Leitsatz 4: „Denk“ ist stärker als „Denk nicht“

Fülle deinen Geist mit Licht, Glück, Hoffnung, Gefühlen der Sicherheit und Stärke und bald wird dein Leben diese Qualitäten widerspiegeln.

Ramez Sasson

Brian Tracy beschreibt im Buch Das Maximum-Prinzip das Gesetz der Ersetzung: Dein Bewusstsein kann immer nur einen Gedanken auf einmal festhalten und du kannst einen Gedanken durch einen anderen ersetzen. Das erlaubt es dir, die negativen bewusst durch einen positiven zu ersetzen.

Und du musst nicht warten, bis du herausgefordert wirst. Mach es wie die Feuerwehr: Übe immer wieder den Ernstfall. Zum Beispiel: „Ich freue mich so, dass ich der einzige Denker in meinem Kopf bin. Ich entscheide worauf ich mich fokussiere. Ich entscheide mich jetzt für ausschließlich gute Dinge in meinem Leben. Ich wähle freundlich zu sein.“ Oder: „Ich sehe meine Gedanken ins negative rutschen. Ich denke jetzt an alle Gründe, warum diese Situation großartig ist. Danke, dass ich mit ihr wachsen kann!“.

Leitsatz 5: Neuausrichtung – so wird der Feind zum Freund

Wenn du in Bedrängnis kommst, wenn du denkst alles ist gegen dich und du hältst es nicht einen Moment länger aus, dann gib nicht auf. Das ist der Moment, in dem das Blatt sich wendet!

Harriet Beecher Stowe

Du kommst gewiss in Situationen, die dich traurig machen, enttäuschen oder frustrieren können. Stell dir vor dein Auto geht kaputt und du bekommst eine hohe Werkstattrechnung. Da ist eine hohe Wahrscheinlichkeit für negative Gedanken. Sie klopfen. Du willst sie reinlassen: den Ärger, das Selbstmitleid, die schlechte Laune. Doch hilft dir das? Löst es das Problem? Du sollst dich ja nicht belügen, aber du bist doch nicht dumm!

Nimm eine neue Perspektive ein. Tausche den Rahmen von deinem Bild. Das macht den Unterschied. Du beginnst die guten Aspekte einer Situation zu sehen. Oft gelingt uns das erst in der Rückschau. Aber mit etwas Übung wird es dir bald schon viel schneller gelingen.

Auch hier kannst du deinen Werkzeugkasten weiter aufbauen. Dann bist du gewappnet:

1. „Ich kann die Art und Weise ändern, wie ich darüber denke. Tatsächlich war dies eine gute Sache, denn jetzt kann ich ….“.

2. „Das scheint im Moment schlecht zu sein, aber vielleicht erweist es sich auf lange Sicht als etwas Gutes. Wie könnte sich das zu meinem Vorteil auswirken?“

3. „Was ist für mich die Lehre daraus? Wie kann ich sicherstellen, dass ich diesen Fehler nicht wiederhole?“

Leitsatz 6: Steh auf und lächle!

Manchmal ist deine Freude die Quelle deines Lächelns, aber manchmal kann Lächeln die Quelle deiner Freude sein.

Thich Nhat Hanh

Neben dem Prinzip der Ersetzung gibt es von Neville Goddard das Gesetz der Umkehrung: Wenn eine Ursache (a) eine Wirkung (b) hervorruft, dann kann umgekehrt die Wirkung (b) die Ursache (a) hervorrufen. Zum Beispiel kann Magnetismus elektrische Spannung verursachen. Und andersrum kann elektrische Spannung eben Magnetismus entstehen lassen.

Wenn ich dir 10.000 Euro geben würde, falls du mir ganz genau einen depressiven Menschen beschreibst, könntest du das? Natürlich! Genauso geht es auch umgekehrt. Wie ginge es dir, wenn du glücklich, gesund, erfüllt und reich wärst? Das weist dir den Weg: Trage deinen Kopf hoch erhoben, bewege dich wie ein Sieger, wandle voller Sicherheit und tanze förmlich mit allem!

Tu einfach so als ob! Tu so, als ob du schon glücklich wärst! Tu so, als ob du schon den neuen Job hättest! Tu so, als ob du schon deinen Traum-Partner hättest. Egal was es für dich ist. Tu so, als ob das Leben deiner Träume bereits Realität wäre!

Das schließt den Kreis zum Gesetz der Anziehung. Du erzeugst in dir und um dich herum genau diese Aura. Die Dinge können dann gar nicht mehr anders als deiner Wege zu kommen! Also: Lächle, wenn du nichts zu lächeln hast! Dann wird dein Lächeln etwas finden, worüber es lächeln kann!

Leitsatz 7: Sei dankbar und vermehre damit alles

Wir neigen dazu, zu vergessen, dass Glück nicht das Ergebnis davon ist, etwas zu bekommen, das wir nicht besitzen, sondern vielmehr Anerkennung und Wertschätzung für das, was wir [bereits] besitzen.

Friedrich Koenig

Dieser Leitsatz ist ein integraler Bestandteil deiner neuen, blühenden mentalen Landschaft. Wertschätzung und Dankbarkeit können dein Leben in einem Augenblick verändern. Wenn du auf einem rauhen Pfad bist, halte einen Moment inne und denk an all die guten Dinge in deinem Leben. Das verleiht dir Stärke. So wirst du besser mit allem fertig, was dir über den Weg läuft.

1. Nenne deine Segnungen: Wir leben in einer zauberhaften Welt. Du kannst das hier lesen? Dann kannst du dankbar sein für deine Augen, deinen Computer, dafür das du lesen gelernt hast, das deine Eltern dich beschützt und aufgezogen haben und deine Lehrer, die dir das Lesen beigebracht haben. Und da ist noch sooooooo viel mehr!

2. Fordere dich selbst heraus: Mach in einem harten Moment eine Liste von allem, was gerade nicht läuft. Aber finde dann mehr Dinge, die trotzdem positiv sind.

3. Mach Dankbarkeit zur Gewohnheit: Nimm morgens dein Tagebuch und schreib mindestens 3 Dinge auf, für die du gerade dankbar bist. Wenn du aufwachst, kannst du dankbar sein für diesen neuen Tag. Wie viele Menschen werden wohl heute nicht mehr aufwachen? Du hast dieses einzigartige Privileg. Und wenn du abends nicht einschlafen kannst, versuche in Gedanken von A bis Z zu kommen und Dinge mit diesen Anfangsbuchstaben zu finden, für die du dankbar bist.

Was kannst du erwarten?

Wenn es geschieht, mach dir keine Sorgen. Schmore nicht. Geh einfach weiter. Du wirst auch anfangen zu geschehen.

Theodor Seuss Geisel

Bestimmt startest du die mentale Diät voller Elan und Optimismus. Denk immer daran: alles geht irgendwann mal schief. Ist es deswegen eine Verschwörung? Nein, natürlich nicht. Es sind nur negative Gedanken.

Mach dich nicht fertig, falls es nicht gleich klappt. Sei nachsichtig mit dir selbst. Fang einfach nochmal an. Geh durch die Übungen und such dir Verbündete, mit denen du das zusammen durchziehst.

Du bist nicht das Opfer deiner Gedanken und Launen. Das ist das Ende deiner Diät und der Beginn deines neuen Lebens. Nun ändert sich deine Welt. Du kommst dem näher, wie du leben willst und kannst! Du verdienst eine erfüllte, liebevolle Existenz!

Jetzt wo du dein Leben geändert hast, ändere die Welt!

Zweifel nie daran, dass eine kleine Gruppe von nachdenklichen, engagierten Bürgern die Welt verändern kann. Es ist in der Tat das Einzige, was das je getan hat.

Margaret Mead

Glückwunsch!!! Du hast es geschafft! Du hast die Herausforderung akzeptiert und 7 Tage lang nur positive Gedanken gepflegt. Bestimmt hat dich das als Mensch verändert. Bist du jetzt bereit für den nächsten Schritt? Stell dir vor was passiert, wenn die Kraft der positiven Gedanken auf andere Menschen übertragen wird.

Wir können eine Welt erschaffen, wo jeder genug zu essen und ein Dach über dem Kopf hat und in Frieden lebt. Stell dir vor, dass jeder geliebt und geschätzt werden kann. Wenn du dir das vorstellen kannst, dann ist es auch möglich! Jeder Gedanke und jede Stimme macht einen Unterschied. Alle die bisher die Welt verändert hat, haben etwas mit dir gemeinsam: Sie sind „ganz normale“, zauberhafte, einzigartige Menschen, so wie du! Vergiss nie deine Macht die Welt zu verändern!

In 💙, Samuel

Das Nicht-Knoten-Gebet

Welche Knoten hast du? Wo lässt du dich zurückhalten? Das Nicht-Knoten-Gebet hilft dir, sie aufzulösen.

Lieber Gott!

Bitte löse alle Knoten in meinem Verstand, meinem Herzen und meinem Leben.

Entferne alle HabNicht-, KannNicht– und TuNichtKnoten, die ich in meinem Verstand habe.

Lösche alle WerdeNicht-, DarfNicht– und SollteNichtKnoten, die in meinem Herzen ein Zuhause finden.

Befreie mich von KönnteNicht-, WürdeNicht– und DürfteNichtKnoten, die mein Leben behindern.

Aber vor allem bitte ich dich, lieber Gott, alle „ich bin nicht„-Knoten zu entfernen, denen ich erlaubt habe, mich zurückzuhalten. Besonders der Gedanke, dass ich nicht gut genug bin!

Amen

ein Gott bekannter Autor

Und wenn dich „Lieber Gott“ und „Amen“ nicht ansprechen? Dann ersetz „Lieber Gott“ einfach durch „Liebes Universum“, „Liebe/-r [DEIN_NAME]“ oder was immer du willst und „Amen“ durch „Danke“, „Ja!“ oder noch etwas anderes.

In 💛, Samuel

Voller Energie den Tag starten: Der 12-Minuten-Raketen-Morgen

Willst du voller Energie den Tag starten?

Aber hast du nicht viel Zeit?

Und keine Lust auf kompliziert?

Du kannst ganz einfach deinen echten 🚀 raketen-Morgen aufbauen:

mit dem SPA-Boost

Was ist der SPA-Boost?

Der SPA-Boost ist die Schönheits-Behandlung für dein Leben jeden Morgen in gerade mal 12 Minuten. Das sind die einzelnen Komponenten:

Sport → 4 Minuten – für den Körper

Planung → 4 Minuten – für den Geist

Atmung → 4 Minuten – für die Seele

Wie kannst du vorbereiten?

Mit ein paar kleinen Tricks stellst du bereits am Abend vorher sicher, dass du die SPA-Behandlung nicht verpasst.

Entscheide dich wann du am nächsten Morgen aufstehst, stell den Wecker ans andere Ende des Zimmers und nutze den Bio-Wecker: Trink einfach abends direkt vor dem Schlafengehen 500 ml Wasser!

Nach deiner langen Ruhepause kommt er, der sehnsüchtig erwartete Weckruf für deine Wohlfühl-Behandlung. Drück nicht die Schlummer-Taste, sonst verfällt deine SPA-Termin. Geh lieber etwas früher ins Bett.

Was sind die Komponenten?

1) 🤎 Sport (4 Minuten)

Als erstes bringst du deinen Körper in Schwung. Es gehen Dehnung, Kniebeuge, auf der Stelle laufen. Egal was. Hauptsache dein Kreislauf kommt in Bewegung. Es soll dir gefallen. Und einfach sein.

2) 📔 Planung (4 Minuten)

Jetzt nimm dein Journal raus und beantworte in Stichpunkten diese Fragen:

  • Wofür bin ich dankbar?
  • Was habe ich gestern gelernt?
  • Welche Sache ist heute mein wichtigstes Ding?

Schreib spontan auf, was dir in den Sinn kommt. Mach es nicht kompliziert. Du kannst ja schon beim Sport darüber nachdenken.

3) 💨 Atmung (4 Minuten)

Stell oder setz dich bequem hin. Atme tief ein und aus. Folge deinem Atem. Lass dieses Gefühl auf dich wirken und dich entspannen. Das macht den Kopf wunderbar frei und bereit für die Herausforderungen deines Tages.

Deine einfachen Hilfsmittel

Du brauchst nicht viele. Fast jeder hat sie bereits zu Hause.

Am wichtigsten ist ein Timer. Hierfür ist dein Handy ist gut geeignet. Stell es auf jeweils 4 Minuten für jede Komponente. Deine Zeit ist ja knapp bemessen.

Des weiteren ist es super, wenn du einen Block oder ein Heft hast zum Schreiben. Natürlich geht auch Handy oder Computer, aber etwas analoges ist empfehlenswert. Sonst wirst du dann nach 2 Minuten schon irgendwelche Benachrichtigungen checken. Und für so was müsstest du nicht früher aufstehen.

Das Ergebnis

Mit dem SPA-Boost schaffst du deine optimale Ausrichtung für einen erfolgreichen Tag. Du vergrößerst deine Ruhe, deinen Fokus und deine Effektivität.

Doch das Ergebnis ist keine automatische Folge vom Lesen allein. Die Kraft liegt in deiner Handlung!

Fang also heute an!

Die Kraft dieser (und anderen) Gewohnheiten

Jeder Mensch hat Gewohnheiten. Tun wir etwas bewusst oder unbewusst? Irrelevant. Sind sie förderlich oder nicht? Das spielt auch keine Rolle.

Eine Gemeinsamkeit haben sie aber alle: Wiederholung. Und dran bleiben ist auch der größte Schlüssel, den du vom SPA-Boost mitnehmen kannst. Jede neue Gewohnheit braucht Zeit, um ein Teil von dir zu werden.

Werde also ab sofort moderat aktiv, statt zu übertreiben und bleib dafür kontinuierlich dran. Falls du mal einen Tag ausgelassen hast: Mach dich deswegen nicht fertig. Steh einfach am nächsten Tag wieder auf der Matte!

Du schaffst das!

P.S. Bonus-Tipp

Nimm eine ❄️ eiskalte 🚿 Dusche nach den 12 Minuten. Du wirst sehen, wie wach und energiegeladen du hinterher bist!

samle
samle

Meine Mission ist es wundervollen Wesen (wie dir 😀) auf dem Weg zu sich selbst zu helfen: Jeder hat immenses, einzigartiges Potenzial zu entfalten! 🚀